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    Winterlust

    Kärnten entspannt

    Denken Sie bei Kärnten zuerst an Berge? An Bergseen? An Badeseen? An Thermalbäder? An Süden? Alles richtig: 120 Gipfel über 3000 Meter, 200 Seen mit Trinkwasserqualität, 60 Heilquellen, mehr als 1000 Bäche und Flüsse! Das südlichste Bundesland Österreichs ist mit seinen 9536 Quadratkilometern etwa halb so groß wie Sachsen oder Rheinland-Pfalz, aber abwechslungsreich wie kaum eine andere Region Europas.

    Dolomiten im Westen, Hohe Tauern und Zentralalpen im Norden, Karawanken im Süden und dazwischen die sanften Kuppen der Nockberge, das Klagenfurter Becken mit Klopeiner See, Wörther See, Ossiacher See, Faaker See und wie sie alle heißen – eine schier unglaubliche Vielfalt in Höhenlagen zwischen 348 Meter und 3798 Meter auf 180 Kilometer Ost-West- und 70 Kilometer Nord-Süd-Ausrichtung. Dass die Kärntner dabei eine ganz besondere Beziehung zu ihrer Region entwickelt haben, scheint nicht weiter verwunderlich. Die Mixtur aus gelebter Gastfreundschaft, Wasser, Bergen, Höhenluft und intakter Natur ist der Grundstock für ein Urlaubsangebot ohnegleichen. „Urlaub bei Freunden“ ist das Versprechen, „entspannen und wohlfühlen“ die Aufforderung an den Gast.

    Altes Heilwissen paart sich mit neuen Anwendungen
    Auf einer sonnigen und nebelfreien Hochterrasse auf 800 Meter Seehöhe über dem Drautal liegt das kleine Bergdorf Irschen. Wegen seiner vielen Aktivitäten und Angebote um Natur- und Heilkräuter wurde das „Kräuterdorf“ unter der bei Wanderern beliebten Kreuzeck-Gruppe mit dem Europäischen Umweltpreis ausgezeichnet. Irschen ist nur ein Beispiel für die Kärntner Kombination von vererbtem Heilwissen und modernen Angeboten. Zwischen Heubad und Body-Balance, Schrothkur und Ayurveda haben sich auf der Südseite der Alpen jede Menge Entspannungsangebote etabliert. So kann man neben Wohlfühlbetrieben, Wellness-Oasen und Gesundheits-Thermen auf Seen-Wellness® und Alpine-Wellness bauen, kann Bewegen und Entspannen, Hüttenwanderungen und Hotelkomfort spielerisch miteinander verbinden. Tipps und Infos dazu unter www.wellness.kaernten.at

    Alpine Wellness:
    Wohlgefühl wie es nur in den Alpen möglich ist
    In den Bergen ist man dem Himmel ein Stück näher – und der Gesundheit auch. Schon wenige Tage Bergurlaub mobilisieren körperliche Reserven. Das ist erwiesen und unstrittig. Und da die Luft oberhalb von 1000 Metern praktisch frei von Allergenen ist, fällt das Durchatmen, Loslassen, sich Wohlfühlen mit dem Duft der Alpenkräuter in der Nase und der abwechslungsreichen Natur vor Augen leicht.

    Den ursprünglichen Charme der Bergwelt und ihrer Bewohner macht sich das Konzept „Alpine Wellness Austria“ zunutze. „Asiatische Methoden wie Shiatsu sind zwar gut, passen aber unserer Meinung nach nicht in die Alpen“, formuliert Herbert Ebner vom Verein „Alpine Wellness Austria“ die Eckpunkte für die derzeit 160 Mitglieder. Landschaftliche Lage, die Bausubstanz der Betriebe und regionale Kultur und Lebensqualität sind die Kriterien. Anwendungen, Fitness- und Verwöhnprogramme sollen authentisch sein und regionale Produkte einbeziehen. In Karlbad im Nationalpark Nockberge wird zum Beispiel noch heute Quellwasser in großen Holztrögen auf 40 Grad erwärmt – durch Quarz-Steine, die im offenen Feuer erhitzt wurden. Die so gelösten Mineralien bringen Linderung bei Gicht und Rheuma.

    Im „1. Almwellnesshotel Tuffbad“ im urigen Lesachtal baden die Gäste im hauseigenen Mineralwasser, schwitzen im Heu, backen Brot, machen Almwalking oder gehen auf Kräuterwanderungen (www.almwellness.com). Auch im „Kärnterhof“ in Heiligenblut am Fuß des Großglockners setzt man auf Heublumendampfbad, Müßiggang und Aromaessenzen von den hoteleigenen Wiesen (www.hotel-kaerntnerhof.com).

    Bad Kleinkirchheim ist Österreichs erster zertifizierter Wellness-Ort. Jüngste Wellness-Oase ist dort das Thermal Römerbad, das im Oktober 2007 wieder eröffnet wurde. Nach dem Vorbild römischer Thermalanlagen und im römischen Baustil setzt sie in Kärnten völlig neue Wohlfühlakzente. Auf 4.000 Quadratmetern gibt es verteilt auf drei Etagen Romanum, Noricum und Maximum, Sauna, Massage- und Beautyabteilungen. Damit verfügt Bad Kleinkirchheim mit der Therme St. Kathrein über zwei attraktive Wellness-Tempel. Rund um den beliebten Wintersportplatz mit seinen beiden Thermen wurden 40 kleine „Wellness-Oasen“ angelegt: hölzerne Hängematten an idyllischen Punkten, an Almwiesen, lauschigen Bachufern oder über einer glucksenden Quelle. An Berghütten stehen Holzwannen zum Erfrischen müder Füße. Im „Harmony Hotel Kirchheimerhof“ setzt man auf die wohltuende Wirkung der für die Nockberge typischen „Speik“-Pflanze. Der Alpenbaldrian wird als Biokosmetik, als Badezusatz, Heil- und Duftpflanze verwendet (www.harmony-hotels.at). Mehr Infos zu Österreichs zertifizierter Wellnessregion: www.badkleinkirchheim.at

    Seen Wellness ®: Nichts macht Kärnten so unvergleichlich
    Mondlicht spiegelt sich im Wasser, Wellen plätschern leise an das Floß im Millstätter See: Darauf sitzt ein Paar am festlich gedeckten Tisch – romantische Zweisamkeit unter dem Abendhimmel in der faszinierenden Kulisse der Kärntner Berge. „Dinner for 2 im See“ ist eines von zahlreichen Seen-Wellness-Angeboten, ein anderes ist die „Wassermeditation“: Unter fachkundiger Anleitung erfahren die Gäste, dass sich der weiche Druck des mineralstoffreiche Trinkwassers im Millstätter See beim Schwimmen anfühlt „wie eine Massage von 1000 Händen“. Auf neue und ungewöhnliche Weise wollen die Angebote aus dem regionalen Programm „Seeberührungen“ (www.millstaettersee.at) mit dem Wasser vertraut machen.

    Auf der Sonnenseite der Alpen beginnt der Sommer früher und er dauert länger. Bis weit in den Herbst kann man in einem der 200 Seen mit Trinkwasserqualität baden. Aber schon die Nähe des Wassers reicht, um messbare gesundheitliche Effekte auf Seele und Körper zu erzielen. Der Puls sinkt zum Beispiel deutlich. Bis zu 3600 Mal weniger schlägt das Herz im gesunden Mikroklima – wenn das Dinner im See nicht zu romantisch wird. Seen-Wellness gibt es auch am Brennsee, am Faaker See, am Ossiacher See, Klopeinersee und natürlich am Wörthersee. Gleich 14 mit dem Gütesiegel ausgezeichnete Hotels stellt der Prospekt „Bewegen zwischen Bergen und Seen“ der Kärnten-Information vor (www.wellness.kaernten.at)

    Kärntens Heilquellen: Beim Wandern aus dem Vollen schöpfen
    Mehr als 60 Heilquellen sind in Kärnten erfasst. Man sollte auf Wanderungen schon deshalb immer eine Wasserflasche mitführen, denn an den meisten darf aus dem Vollen geschöpft werden. Einen wirklichen Badebetrieb haben nur sieben Thermalbäder. Schon seit 550 Jahren kann man im Warmbad-Villach in Europas einzigem Urquellbecken im 29,5 Grad warmen Quellwasser baden. In Bad Bleiberg westlich von Villach, Bad Kleinkirchheim im Nationalpark Nockberge mit der Therme St. Kathrein und dem Römerbad, in Thermalbad Weissenbach am Fuß der Saualpe, im Tuffbad St. Lorenzen im Lesachtal oder in Warmbad-Villach lässt sich nicht nur kuren, sondern in einem Herbst-, Winter- oder Wanderurlaub zwischendurch auch herrlich entspannen. In der Akratotherme in Warmbad-Villach sprudeln aus gleich sechs Quellen täglich 40 Millionen Liter 29,9 Grad warmes Wasser. Das reicht auch für eine 21 Meter lange und sechs Meter breite Wasserrutsche für die erlebnisorientierten jungen Urlauber. Mehr zu den Indikationen und den Erlebnis- und Urlaubsangeboten der Kärntner Thermalbäder unter www.wellness.kaernten.at

    Best Health Austria: Gütezeichen für Top-Angebote
    Es klingt zunächst wie ein Werbeslogan, entpuppt sich aber bei näherem Hinsehen als Kern eines besonders komfortablen Urlaubsgefühls – das Gütesiegel „Best Health Austria“. Wer in Sachen Gesundheit buchstäblich nach den Sternen greifen will, kann sich an ihm orientieren. In Kärnten gehören acht Betriebe dazu. Sie unterwerfen sich jedes Jahr einer strengen Qualitätsprüfung, machen nur Angebote oder Anwendungen, deren Wirkung bewiesen ist und schulen ihre Mitarbeiter in fachlicher und emotionaler Kompetenz.

    Ausgezeichnet wird in Bronze, Silber und Gold. Alle Betriebe brauchen leitende Mitarbeiter mit einer anerkannten Ausbildung aus dem Gesundheitsbereich. Die Köche verwenden frisches Saisongemüse und Fleisch aus biologischer Landwirtschaft. Alle Zimmer sind mindestens 20 Quadratmeter groß. Für Bronze müssen mindestens je drei Anwendungen für Körper, Geist und Seele vorgehalten werden, bei Silber werden je fünf Angebote gefordert, jedes Jahr zwei neue. Mit Gold ausgezeichnete Betriebe können auf jährlich vier Innovationen im Bereich Gesundheit, mindestens zwei Gesundheitspauschalwochen, Auszeichnungen für umweltorientierte Maßnahmen, aktive Kooperation mit der Landwirtschaft der Umgebung und geschulte Mitarbeiter für die Betreuung Behinderter sind Voraussetzung für Gold.

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