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    Winterlust

    Kärnten: Die besten Hütten-Tipps

    Von der Hütten-Weihnacht zum Einkehrschwung der Extraklasse

    Zu einem perfekten Winter-Urlaubstag gehört neben hervorragenden Pisten und einer verschneiten Winterlandschaft vor allem eines: Die Einkehr in eine der zahlreichen Kärntner Hütten. Heißes Après-Ski ist hier ebenso garantiert wie stille Winterromantik.

    Lavanttal: Hüttenzauber in der Weihnachtszeit
    Verschneite Gipfel und Wipfel und dazu urige Hüttenromantik – dieses Bild passt für viele zur idealen Vorstellung besinnlicher Weihnachtszeit. In Kärnten gibt es jetzt noch freie Hütten, die man zur Weihnachtszeit buchen kann. Dazu gehören die Bischofhütten. Sie sind besonders schön und sonnenreich auf ca. 1.600 Metern Seehöhe im Lavanttal gelegen. Allerdings will dieser Hüttenzauber auf sportliche Art erarbeitet werden. Die vier Hütten sind nur mit Skiern oder dem Ski-Doo des Vermieters erreichbar und machen damit schon den Weg durch die wunderbare Winterlandschaft zum Ziel. Die Hütten sind unterschiedlich groß, bieten aber alle den Komfort einer großen Stube mit Kachelofen, einer Sauna und einer Küche mit Holzherd. Idyllische und kuschelige Winterabende lassen dann den Alltagsstress schnell vergessen. Von den Bischofhütten aus kann man das Skigebiet Klippitztörl erkunden. Vor allem Familien und Wintersportler, die auch abseits der Piste den sanften Winter Kärntens erkunden wollen, schätzen dieses Skigebiet.

    Großglockner: Von der Hütte auf die Piste
    Skifahren in Heiligenblut am Fuße des Großglockners: Das bedeutet 55 leichte bis schwere Pistenkilometer sowie Schneesicherheit und Gipfelerlebnisse über 2.600 Metern Höhe. Wer hier auf der Suche nach der ultimativen Ski-Party ist, ist hier allerdings falsch. Wer aber Kärntner Gastfreundschaft und die regionalen Schmankerln erleben möchte, sollte den Wintertag in einer der Hütten in Heiligenblut ausklingen lassen.
    Ein besonderer Tipp ist die Fleißkuchl im Fleißtal: Rund zwei Kilometer von Heiligenblut bergauf gelegen, bietet diese Hütte urigen Komfort für maximal fünf Gäste. Ideal ist ihre Lage auch deshalb, weil die Hütte nur 70 Meter von der Gondelbahn entfernt ist. Skifahrer können direkt ins Pistenvergnügen starten und auch Winterromantiker haben mit der Gondel einen guten Ausgangspunkt in ihr individuelles Wintererlebnis abseits der Piste.

    Bad Kleinkirchheim: Weltcup Hütte
    Auf der Brunnachalm im Skigebiet St. Oswald liegt die Weltcup Hütte. Ihren Namen hat sie aufgrund ihres Wirtes, Poldl Gruber, der Skirennläufer war. Heute betreut er seine Gäste mit guter Stimmung und hervorragender Kärntner Hausmannskost. Die wird in einer Schauküche auf der Terrasse zubereitet und ist vor allem für ihren köstlichen Kaiserschmarrn bekannt. Als Hausgetränk wird der „Poldilex“, ein kleines Bier mit Zirbenschnaps, serviert. Der Einkehrschwung in die Weltcup Hütte ist nicht nur bei Skifahrern oder Rodlern beliebt, immer wieder trifft man hier auch die Skilegende Franz Klammer.

    Liesertal: Winterurlaub in der alten Sennhütte
    Einen Geheimtipp gibt es im beschaulichen Liesertal für jene, die auf der Suche nach einem ganz ursprünglichen Hüttenerlebnis sind: Auf 1.840 Metern findet man die Karlbauerhütte, eine alte Sennhütte. Bergauf geht es zur Hütte mit dem Ski-Doo, beim Aufstieg sollte man Schneeschuhe, die Tourenski und natürlich ein Fernglas im Gepäck haben. Die Aussicht von der Karlbauerhütte aus ist faszinierend und darüber hinaus ist die Hütte ein idealer Ausgangspunkt für Schneewanderungen in der unberührten Schneelandschaft, für Skitouren oder für eine zünftige Rodelpartie ins Tal. Der Winterurlaub in der Selbstversorger-Hütte, abseits von Pistentrubel und Aprés Ski, bietet Platz für sieben Gäste.

    Wildereralm am Katschberg: Der Name ist Programm
    Im nahegelegenen Skigebiet Katschberg kann man nicht nur das ausgezeichnete Angebot für Familienurlaub genießen. Für Skifreaks, die das Abenteuer suchen, gibt es hier zehn schwarze Pistenkilometer. Darüber hinaus kann man mit der Ski-Autobahn „A 1“ eine der spektakulärsten Pisten Österreichs erleben: Sie ist 6 Kilometer lang und führt vom Aineck aus kerzengerade bis in den Salzburger Lungau.
    Wer nach so viel Pistenvielfalt einen Einkehrschwung der Extraklasse erleben möchte, ist in der Wildereralm genau richtig. Denn ihr Name steht für ihr Programm: Mitten im Skigebiet ist es hier laut und zünftig. Bei erstklassiger Hausmannskost erlebt man in dieser Hütte die eine oder andere Wilderer-Überraschung und Après Ski-Feeling pur.
    Und noch eine Hütten-Besonderheit gibt es am Katschberg: Die Gamskogelhütte. Sie liegt auf 1.850 Metern Höhe direkt an der Landesgrenze zwischen Salzburg und Kärnten, das heißt, die hervorragenden Schmankerln werden in dem einen Bundesland gekocht und im anderen serviert.

    Nassfeld: Abgefahrenes Après Ski in der Bärenhütte
    Kärntens größte und modernste Skiregion hat auch in Sachen Kulinarik und Après Ski einiges zu bieten: Urige Skihütten findet man hier ebenso wie Österreichs höchstgelegenes 3-Hauben-Lokal mit 2 Michelin-Sternen. Vor allem an der Talabfahrt gibt es zahlreiche Hütten, die sich gut für den Einkehrschwung nach dem Skitag eignen.
    Eine Hütte sollte man sich aber auf der Suche nach dem abgefahrenstem Après Ski-Erlebnis auf keinen Fall entgehen lassen: Die Bärenhütte. Sie liegt direkt an der Talstation des Millenium-Express und bietet damit den Vorteil, dass man nach einem ausgelassenen Partyabend nicht noch einmal die Ski anschnallen muss. Oft wird hier bis in die Morgenstunden bei kulinarischen Schmankerln der Region, kühlen Drinks und heißer Partymusik gefeiert. Die Bärenhütte ist auch in der neuen Wintersaison der Hotspot am Nassfeld.

    Prinzhütte: Feiern auf der Gerlitzen
    Party-Konkurrenz erhält die Bärenhütte allerdings von der Prinzhütte auf der Gerlitzen. Sie liegt mitten im Skigebiet Gerlitzen, dem südlichsten Gipfel der Kärntner Nockberge. Zum einen kann man hier gemütlich auf einer großzügigen Sonnenterrasse Kärntner Schmankerl genießen oder einfach nur im Liegestuhl die Kärntner Sonne tanken oder man beschließt den Skitag mit Aprés Ski pur an der Schneebar. Nach dem großen Winter-Opening am 5. Dezember 2009 gibt es täglich eine Après Ski-Party in der Prinzhütte. Wöchentlich wird hier die eigene Aprés Ski-Hitparade erstellt – Mitsingen ist Pflicht und angesichts der eingängigen Texte und mitreißenden Rhythmen nicht schwer. Wer die Prinzhütte am liebsten gar nicht mehr verlassen möchte, kann in einem der großzügigen und urigen Appartements der Prinzhütte übernachten.

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