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    Winterlust

    Herbst in Kärnten
    Wilde Wasser, Wandern, Wohlfühlen

    Herbst in Kärnten: Zeit zum Wandern, Zeit für vielfältige Wasser-Abenteuer und Zeit für Feste. Es wird bunt in den Bergen, denn die Regionen des sonnenreichsten und südlichsten Bundeslandes in Österreich verwöhnen ihre Gäste nicht nur mit einer vielseitigen Herbst-Landschaft, sondern auch mit abwechslungsreichen neuen Herbst-Angeboten.

    Wandern: Von wild bis sanft, von genussvoll bis sportlich
    Zum Thema Wandern wurde schon alles gesagt? Wer das denkt, erliegt einem großen Irrtum. Denn in Kärnten zeigt sich der Wanderherbst gleich von drei schönen Seiten: am Millstätter See ungewohnt wild, in Bad Kleinkirchheim sanft und am Wörthersee sehr genussvoll.

    Rund um den Millstätter See sind zum Beispiel vom 26. September bis 3. Oktober die Wilderer, die „Rebellen der Berge“, unterwegs. Um die kühnen Burschen, die sich einst unerlaubt in den Bergen ihre Nahrung beschafften und sich so gegen die Obrigkeit auflehnten, ranken sich viele Legenden und Mythen. Sie stehen im Mittelpunkt der „Wilden Wanderwochen“. Der Bergführer – gut getarnt mit geschwärztem Gesicht – führt seine Wilderer-Aspiranten über jene Etappen des Millstätter Höhensteigs, die vor langer Zeit von Schmugglern erschlossen wurden.

    Sanft und berauschend wird es hingegen in den Nockbergen, denn hier setzt man auf eine wohltuende Mischung aus alpiner Bewegung und echter Entspannung. 40 kleine Wellness-Oasen laden in Bad Kleinkirchheim ein, sich voll auf die bezaubernde Natur der Region einzulassen. Zu den „berauschenden Plätzen“ gehören zum Beispiel behagliche hölzerne Hängematten an Bächen und Quellen. Oder ein „Wasser-Wandl“, das mit Speik-Öl die müden Beine während einer Speik-Wanderung wieder munter macht. Denn wer in den Nockbergen unterwegs ist, sollte sich unbedingt auf die Spuren der Speikpflanze – einer alpinen Baldrianart – begeben.

    Wer auf der Suche nach einer noch genussvolleren Wanderung ist, dem sei die Region rund um den Wörthersee und das Keutschacher Seental empfohlen. Wunderschön sind hier die Wanderungen von Buschenschank zu Buschenschank. Auf der Website der Region Wörthersee findet man die schönsten Routen durch die fruchtbare Landschaft, die hauptsächlich von Obstgärten geprägt ist. Einige der Buschenschenken sind gefühlvoll restaurierte Bauernhöfe, andere sind ehemalige Stallungen. Während die Gastgeber leicht durchzogenen Hausschinken, herzhafte Aufstriche und Most servieren, nehmen sie sich Zeit für ihre Gäste und erzählen überlieferte Geschichten aus der Region.

    Sportlicher kann der Urlaub im Lavanttal sein. In der östlichsten Region Kärntens gibt es 500 Kilometer markierte Wanderwege. Der „Koralpen-Leistungswanderweg“ zum Beispiel führt zu 19 Almhütten. Die „33-Hütten-Wanderung“ erfordert mehr Kondition, die Anstrengung wird aber mit dem „Österreichischen Wanderorden“ belohnt.

    Kärntens Wanderherbst bietet aber noch mehr: Etwa bei einer „Wildtiersafari“ mit einem Nationalpark-Ranger im Nationalpark Hohe Tauern. Dabei kommt man auf Wander-Safaris den alpinen Wildtieren ganz nah – und das in ihrem natürlichen Lebensraum. Der Nationalpark Hohe Tauern ist das größte Schutzgebiet der Alpen. Unter fachkundiger Führung der Ranger ist man ganz nah dran und beobachtet Steinböcke, Gämse, Steinadler und Bartgeier.

    Wilde Wasser: Von drei Mädchen und einem Mann bis zu Twister und Riversauna
    Was drei Mädchen und ein Mann mit Kärntens Herbst-Outdoorangeboten zu tun haben, wird im Outdoorpark Oberdrautal erklärt. Bei dem Mann handelt es sich um den deutschen Kanu-Pionier Herbert Rittlinger. Die drei Mädchen sind seine Frau und zwei ihrer Freundinnen. Vor 70 Jahren war der „Dichter im Kanuboot“ auf der Drau unterwegs und beschrieb diese faszinierende Reise in seinem berühmten Reisebericht „Drei Mädchen und ein Mann“. Seine Vision war eine unverbaute, frei fließende Gletscherdrau. Dieser Traum ist heute im Outdoorpark Oberdrautal teilweise Wirklichkeit geworden. Gäste können bei geführten Flusswandertouren jene Faszination erleben, die bereits Herbert Rittlinger bezauberte.

    Wildem Wasser begegnet man auch in Kärntens Naturarena: Beim Trendsport „Schluchting“, bei der man sich schwimmend, rutschend und springend durch den Wildbach bewegt. Etwas gemütlicher – aber ebenso spannend – ist da eine Rafting-Tour, auf der man sich in verschiedenen Schwierigkeitsstufen mit dem Boot durchs Wasser bewegen kann. „Twister“ ist dabei für Familien mit Kindern ab 10 Jahren geeignet, „Rock´n´Roll“ ist für Erwachsene gedacht und besonders Abenteuerlustige durchqueren bei der „Rodeo“-Tour mit dem Boot eine Schlucht. Hier ist dann Schluss mit der Action – Gemütlichkeit ist angesagt. Wer nach so viel Wasser-Spaß Entspannung sucht, findet am Wildbach die „Riversauna“, die idyllisch am Bachufer gelegen, mit wohligen 80 Grad im Saunazelt, ihre Besucher aufwärmt.

    Wasserwandern und Fliegenfischen – so heißen die Wasserangebote am Katschberg. Im Naturschutzgebiet Pöllatal erkunden Familien einen sechs Kilometer langen Bacherlebnisweg. Hier können sich die kleinen Gäste auch als Fischer versuchen. Am Teich neben der Kochlöffelhütte ist keine Fischerprüfung erforderlich und beinahe jeder kleine Angler fängt hier seine erste Forelle.

    Im Herbst aktiv durch Kärnten: Die erste Ponyalm und der Wörthersee Trail
    Wer den Herbst aktiv in Kärnten verbringen möchte, sollte einen Besuch am Faaker See einplanen. An sechs Tagen pro Woche bietet die Region ihren Gästen ein abwechslungsreiches Aktiv-Programm – in der Zeit vom 13. September bis 31. Oktober 2010. Ein Outdoor- und Erlebnisparcours durch die Schluchten und Kamine des Kanzianiberges findet sich dabei ebenso im Angebot wie der Erlebnisklettersteig Roschitza-Wasserfall oder geführte Wanderungen auf den beeindruckendsten Routen der Alpe Adria Region.

    Eine der schönsten Arten, die wunderbare Natur Kärntens zu erkunden, ist auf dem Rücken eines Pferdes. Am Katschberg öffnet erstmals eine Ponyalm. Familien können zur Ponyalm wandern oder sich direkt mit der Pferdekutsche – dem Ponyalmexpress – bringen lassen. Von der Alm führt ein Ponyerlebnisweg zu verschiedenen Koppeln, aber auch zu einer Ponyruhe- und Streichelzone. Unterwegs lernen die kleinen Entdecker alles Wissenswerte über Ponys und können natürlich auch selbst reiten.
    Am Wörthersee findet am 25. und 26. September zum zweiten Mal der Wörthersee Trail statt. Entlang des Wörthersee Rundwanderweges erlaufen oder erwandern die Teilnehmer eine Etappe von 25, 30 oder 55 Kilometern.

    Feste: Von Had´n bis Wiesenmarkt
    Kärntens Herbst ist auch die Zeit der Feste. Im Mittelpunkt der zahlreichen Erntedank- und kulinarischen Feste stehen die Kärntner Köstlichkeiten, wie zum Beispiel beim Had´n Herbst am 18. und 19. September in Neuhaus in der Region Klopeinersee - Südkärnten. Während der Anbau von Buchweizen in vielen traditionellen Anbaugebieten rückläufig ist, wird der Anbau vom sogenannten Had´n im Jauntal besonders gepflegt. Er ist das Grundprodukt vieler Kärntner Schmankerl – vom Hadnmehlknödel bis zur beliebten Hadntorte.

    Eine außergewöhnliche Tradition hat der Bleiburger Wiesenmarkt. Er wird seit 1393 abgehalten und ist damit das größte und älteste Volksfest des Kärntner Unterlandes. In diesem Jahr findet er vom 3. bis 6. September statt und ist – wie in den vergangen 617 Jahren – der Treffpunkt in der Region, um gemeinsam zu feiern und Handel zu treiben.

    Weitere besondere Feste im Kärntner Herbst sind das Wildfest am 22. August in Metnitz, das fünfte Rosentaler Pohaca Fest in Ferlach am 29. August, das Käsefestival am 25. und 26. September in Kötschach-Mauthen sowie das Polentafest am 2. Oktober in Nötsch.

    Herbsttage im Höhenrausch
    Zahlreiche schöne Hotels und Pensionen erwarten im Herbst ihre Gäste. Aber es gibt noch ein weiteres Angebot abseits vom herkömmlichen Hotelbetrieb. Mehr als 200 Almhütten und über 300 Bauernhöfe in Kärnten locken mit ihren Herbstangeboten. Gerade in der bunten Jahreszeit ist ein Urlaub am Bauernhof etwas ganz besonderes: Zum Beispiel, wenn man warm eingepackt in einer Hängematte liegt und in den Sternenhimmel blickt. Oder wenn die Almhütte zum perfekten Basislager für Wanderungen in den Kärntner Bergen wird. Hier wird es plötzlich ganz einfach, den Alltagsstress zu vergessen.

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