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    Winterlust

    Herbst in Kärnten
    Von Wild und Wilderern

    Der Herbst in Kärnten wird wild. Und wildromantisch. Wenn die Sicht klar, der Himmel blau und die Bäume bunt werden, ist die Stimmung in Österreichs sonnigstem und südlichstem Bundesland atemberaubend. Dann wird eingefahren, was den ganzen Sommer lang reifen durfte. Und man besinnt sich auf die Herbsttraditionen, genießt die Zeit mit der Familie. Dann ist auch die Zeit für spannende Wildtiersafaris und die „Wilden Wanderwochen“. Kärnten verwöhnt seine Gäste im Herbst aber auch mit einem breiten kulinarischen Angebot, von Eierschwammerl über Steinpilze bis Rehkeule mit frischen Preiselbeeren von den Almen – denn auch in der regionalen Küche geht es zum Sommerende recht wild zu.

    Auf Tour mit den Rebellen der Berge
    Um die kühnen Burschen, die sich einst unerlaubt in den Bergen ihre Nahrung verschafften und sich so bewusst gegen die Obrigkeit auflehnten, ranken sich viele Mythen und Legenden. Die Wilderer stehen im Mittelpunkt der „Wilden Wanderwoche“ am Millstätter See, die vom 26. September bis zum 3. Oktober stattfindet. Der Bergführer führt seine Wilderer-Aspiranten über Pfade des Millstätter See Höhensteigs, die einst die Gesetzlosen erschlossen. Hier wurde nicht nur gegen jedes Gesetz das Wild geschossen, sondern auch einige Waren über die Berge geschmuggelt. Der Guide erzählt die Geschichten der Wilderer und zeigt seinen Gästen die schönsten Stellen am Höhensteig. Beim Workshop „Kochen mit Durchschuss“ bereiten die Teilnehmer selbst Wildgerichte und andere herbstliche Spezialitäten zu. Und bei der „Wildererparty“ am 2. Oktober am Kap 4613 direkt am Millstätter See wird schließlich gefeiert, wie es nur echte Wilderer können.

    Auf Safari mit wilden Tieren
    Der Nationalpark Hohe Tauern ist Lebensraum zahlreicher seltener Tiere. Steinböcke, Gämsen, Hirsche, Rehe, Murmeltiere, Steinadler und Bartgeier leben hier. Die Nationalpark-Ranger kennen ihren Arbeitsplatz wie ihre Westentasche und wissen ganz genau, wann und wo man die wilden Bergbewohner am besten beobachten kann. Auf einer Wildtiersafari schleicht der Ranger mit seinen Gästen auf leisen Sohlen über Stock und Stein, immer auf der Suche nach ein paar Auerhähnen oder Gämsen. Zwischen Abend- und der Morgenpirsch dürfen alle Teilnehmer auf einer urigen Jagdhütte übernachten.

    Auf dem Wildfest im Metnitztal
    Im Metnitztal befindet sich die älteste und größte Hegegemeinschaft Kärntens mit über 100 zusammenhängenden Einzeljagden. Der Rotwildabschuss stellt mit jährlich 3000 Stück einen enormen Wirtschaftszweig für die Region dar. Um dem heimischen Wild seinen Stellenwert auch kulinarisch zukommen zu lassen, haben sich 25 Gastwirte der Region Mittelkärnten zu den „Hemmaland-Wirten“ zusammen geschlossen – die heilige Hemma ist die Landespatronin Kärntens. Die köstlichen Wildgerichte sind übrigens auch gesund, denn das Fleisch ist fettarm und reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Beim Wildfest am 22. August in Metnitz können sich die Gäste vom guten Geschmack der frischen Wildspezialitäten selbst überzeugen, einem Tierpräparator bei der Arbeit zusehen oder sich mit der Jungjägerschaft beim Wilderergolf messen. Bei diesem Spiel schwingen die Teilnehmer keinen Golfschläger, sondern Hüte und Bälle. So muss etwa ein Jägerhut gezielt auf einem Hirschgeweih landen oder aus gebührendem Abstand ein Tennisball genau in ein – natürlich leeres – Vogelhäuschen gezirkelt werden.

    Auf der Suche nach der besten Büchse der Welt
    Wer in Kärnten selbst einmal auf die Jagd gehen möchte, kann sich entsprechendes Gerät in der Büchsenmacherei in Ferlach herstellen lassen. Selbst der spanische König Juan Carlos hat hier schon eingekauft. Wer sich Jagdwaffen lieber nur ansieht, tut dies am besten im Schloss Ferlach. Im Büchsenmacher- und Jagdmuseum wird die Verbindung von Natur, Mensch, Jagd und Gesellschaft dargestellt – von der Veränderung der Jagdarten, über Innovationen in der Entwicklung der Waffen bis zur Jagd in der Malerei, Musik und Literatur. Besonders beeindruckend ist ein Besuch in der Büchsenmacherwerkstatt des Museums, wo man zusehen kann, wie eine Waffe entsteht und wie sie am Ende künstlerisch graviert wird.

    Auf der Spur der Greifvögel
    Wespenbussarde, Rotmilane, Adlerbussarde, Steinadler und Fischadler – die Wildtiere der Lüfte fliegen vor allem von August bis Mitte September über den Naturpark Dobratsch Richtung Süden. Vom 21. August bis zum 5. September erklären die Naturparkbetreuer auf der Aussichtsplattform an der Villacher Alpenstraße die vorüber ziehenden Vogelarten. Näher kommt man Adler, Falke, Geier, Habicht und Eule bei einer Flugschau auf der Burg Landskron in der Region Villach. Adler Amadeus und seine fliegenden Kollegen zeigen ihr Können im Sturzflug und Schweben.

    Die Kärnten Card spielt alle Stückeln
    Die Kärnten Card macht zahlreiche Familienangebote noch günstiger. Freien Eintritt bzw. freie Fahrt gibt es bei mehr als 100 Ausflugszielen, Schifffahrtslinien, Seilbahnen und Panoramastraßen. Darüber hinaus beinhaltet sie Ermäßigungen bei weiteren 50 Bonuspartnern. Für Kinder bis sechs Jahren und ab dem dritten Kind ist die Kärnten Card gratis, Kinder mit dem Jahr Gang 1995 – 2003 zahlen 14 Euro für die Wochenkarte, Erwachsene 34 Euro. Zahlreiche Beherbergungsbetriebe halten die Kärnten Card für ihre Gäste gratis bereit. Die Kärnten Card Saison 2010 endet mit 10. Oktober 2010.

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