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    Herbstlust

    Lamas und andere Überraschungen

    Wir räumen mit dem Irrglauben auf, dass Lamas spucken. Wir stricken Socken, fahren mit dem Biolift, ziehen Schneeschuhe an, glühen mit Rodeln und dem Zipflbob um die Wette und bauen Iglus. Kurz: Wir sorgen für winterliches Familienvergnügen abseits gewohnter Pfade und Pisten.

    Als Johann Kanzian aus Dellach im Gailtal solche Kreuzschmerzen plagten, dass ihm nicht einmal mehr das Tragen eines Rucksacks möglich war, beschloss er, zwei Lamas aus Südamerika zu importieren, die das für ihn erledigen. Aus den zwei Lamas sind mittlerweile acht geworden. Sie hören auf so klingende Namen wie Black Jack, Baron (der Summer), Lincoln (der Schöne), Peter (der Frauenliebling), Cesar (der Tapfere), Speedy (die Sommersprosse), Charly Brown (der Spieler) oder Balu (der Eifrige). Lamas sind hochsoziale Herdentiere sehr freundlich und immer interessiert an ihrer Umgebung.

    Delphintherapie auf Kärntnerisch.
    Johann Kanzian, der seine Rücksäcke mittlerweile übrigens wieder selbst trägt, bietet zweistündige Schnuppertouren genauso wie tagelange, meditative Trekkingtouren in den Gailtaler oder Karnischen Alpen in Begleitung der sanften Lamas inkl. Übernachtungen an. Dabei stehen neben den Lamas die Stille der Natur und die daraus folgende Entspannung im Vordergrund. Übrigens: Johann Kanzian klärt mich auf, dass Lamas nur innerhalb der Herde spucken, und auch nur dann, wenn sie befürchten, ihnen würde ihr Weibchen oder ihr Futter weggenommen. Was viele nicht wissen: In Amerika sind die Lamas als Therapietiere dem Delphin bereits gleichgestellt. Selbst die Wolle der Lamas findet Verwendung. Einmal im Jahr geschoren wird sie zu kuscheligen Jacken und Socken verarbeitet. www.lamatrekking.at

    Die richtige Masche.
    „Klack, klack, klack ...“. Töne, die man bei Urlaub am Bauernhof hört. Wer dem Geräusch nachgeht, der findet sich in der Küche wieder, wo sich um den Kachelherd fleißige „Strickliesln“ versammelt haben. Wer das Sockenstrickseminar besucht hat, hat vielleicht nicht nur eine Leidenschaft entdeckt, sondern ab sofort die Fäden in der Hand, denn Stricken ist wieder in! In ist bei Urlaub am Bauernhof auch das „Bauernlifting“. Dabei wird in Molke, die ein wahrer Jungbrunnen sein soll, gebadet. Die Haut wird dadurch nicht nur besonders geschmeidig, das Molkebad soll zudem reinigend und belebend wirken. www.urlaubambauernhof.com

    Katschberg mit PS.
    Eingekuschelt in eine warme Wolldecke lauscht man vom Pferdeschlitten aus den Hufen, die sich ihren Weg durch die Winterlandschaft am Katschberg ertraben. Gemütlicher geht’s wohl nicht, wenngleich sportlicher. Der „Biolift“ von Andreas Neuschitzer, Betreiber des alpinen Pferdezentrums auf dem Katschberg, macht es möglich. Als er Skifahrern den mitunter schweißtreibenden Rückmarsch von seiner urigen Pritzhütte auf die Katschberghöhe ersparen wollte, boten sich die ausdauernden Kaltblutpferde als Zugtiere an, zumal das malerische Gontal zur Pritzhütte ein alpines Naturschutzgebiet ist. „Besser die Rossäpfel meiner Pferde als die Dieselwolken von Ski-Doos!“, ist Neuschitzer von seinem umweltfreundlichen „Biolift“ überzeugt.
    GPS-Schatzsuche. Beim Geocaching am Katschberg wandert man im Schnee von Station zu Station. Kleine Quizfragen verraten den Geheimcode zu einem Schatz. Das GPS-Leihgerät und die Spielregeln sind in der Ski- und Sportschule Krabath erhältlich. Ein winterlicher, spannender Spaß für die ganze Familie abseits der Skipisten!
    Flutlichtrodeln. Am Abend, genau ab 17 Uhr, geht es zu Fuß in Richtung Gamskogelhütte. Wer nach der zünftigen Kärntner Almjause nicht mehr allzu bewegungsfreudig ist, borgt sich einen Rodel aus, und fährt bei Flutlicht auf der 1,5 km langen Rodelstrecke bequem in Richtung Katschberghöhe. www.katschi.at

    Nichts für Almöhis.
    Bei Heidi am Falkert ist man von Kopf bis Fuß, von Skihelm bis Skischuh auf Familien eingestellt, die sich in Heidi’s Snow Park und in Peter’s Schneeland vergnügen möchten. Man baut gemeinsam einen Iglu, sucht Eiszapfen, schlägt ein Loch in den zugefrorenen See und angelt im Eisloch. Kleine Forscher überwinden sogar mit Hilfe einer Seilrutsche und Hängeleitern zugefrorene Bäche und Schluchten. Abends gibt es eine romantische Fackelwanderung durch den Schnee zu einer versteckten Hütte, wo ein warmer Tee und der Motorschlitten für die Heimfahrt warten. www.heidi-hotel.at

    Zeigt her eure Schneeschuhe.
    Es begleitet kleine und große Schneemänner und -frauen schon ein Hauch von Abenteuer, wenn sie abseits der geräumten Wanderwege mit Schneeschuhen durch den Pulverschnee stapfen. Schneeschuhwanderungen sind eine faszinierende Möglichkeit, den winterlichen Nationalpark Hohe Tauern zu entdecken. Die Nationalpark-Ranger sind wahre Experten im Schutzgebiet und weihen die Besucher in die Geheimnisse, natürlich auch tierische, ein! www.nationalpark-hohetauern.at
    Auf dem Klippitztörl in der Region Lavanttal gibt es für Schneeschuhwanderer übrigens ein eigenes Leitsystem: Die grüne Schnuppertour (4,8 km) ist besonders geeignet für Einsteiger, die Panoramatour (7,3 km) verspricht herrliche Ausblicke und die rote Hohenwarttour (10,3 km) ist eine Herausforderung, die 3,5 Stunden in Anspruch nimmt. www.klippitz.at
    Wer bei Vollmond schlecht schläft, dem wird im Rosental geholfen: Im Bodental werden geführte Vollmond-Schneeschuhwanderungen am Fuße der glitzernden Karawanken ange-boten. www.naturerlebnis-bodental.at

    Kulinariktipp
    Von der Wintermütze zu drei kulinarischen Hauben im 600 Jahre alten Bürgerhaus: In Bad St. Leonhard im oberen Lavanttal wird nicht groß inszeniert, dafür mit sehr viel Liebe zum Detail gekocht. Die feine Küche hat sich zwischen Alpen und Adria positioniert.
    Trippolts Zum Bären, Hauptplatz 7, 9462 Bad St. Leonhard, www.zumbaeren.at

    Liftloses Skiparadies Dobratsch.
    Wer meint, Ski- und Liftfahren gehört unmittelbar zusammen, der irrt in diesem Fall. Das Tourengehen auf dem Dobratsch, dem Hausberg der Villacher, boomt. Während des Aufstiegs zum neuen, energieautarken Gipfelhaus hat man eine unbeschreibliche Aussicht auf weite Teile Kärntens. Eine immer häufiger anzutreffende Variante der Abwärtsbewegung und lustige Alternative zum Rodeln ist das Zipflbob-Fahren. Was viele nicht (mehr) wissen: Als Grundlage für den Mini Bob diente in den 70er Jahren eine Kohlenschaufel, auf der man, den Stiel voraus, über den Schnee rutschte.
    www.naturparkdobratsch.info

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