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    Winterlust

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    Das südliche Licht, die liebreizende Landschaft mit Berg und See, der Einfluss dreier Kulturen hat immer schon Künstler in Kärnten inspiriert. In der Bildenden Kunst hat Kärnten viele bedeutende Protagonisten hervorgebracht und/oder zum Bleiben verführt.

    Künstlerische Begabungen haben sich in Kärnten aber schon viel früher zu Wort gemeldet: Ende des 15. Jh. stand Meister Thomas von Villach im Zenit seines Könnens und schuf seine spätgotischen Fresken in der Stiftskirche St. Paul und in den Kirchlein von Thörl und Gerlamoos. Auch mit einem berühmten Barockmaler kann Kärnten aufwarten: Josef Ferdinand Fromiller verewigte sich mit Arbeiten im Stift Ossiach und mit dem berühmten Großen Wappensaal im Klagenfurter Landhaus. Vor allem mit seinen bäuerlichen Holzschnitten wurde der malende Benediktinermönch Switbert Lobisser bekannt. Im Biedermeier und Realismus taten sich Markus Pernhart und Ludwig Willroider hervor.

    Furore machten Kärntens Künstler in der Klassischen Moderne. Einer der Protagonisten war Herbert Boeckl, der in vielen Werken seine Heimat verewigt hat. Der Klagenfurter etablierte sich unter den wichtigsten Malern der ersten Hälfte des 20. Jh. und unterrichtete auch als Professor an der Akademie der Bildenden Künste.

    Mit einer eigenen Galerie würdigt die Stadt Bleiburg Werner Berg, der sich auf dem Rutarhof im Jauntal seiner Malerei widmete. Kein anderer hat das karge Leben der zweisprachigen Bauern Südkärntens so beeindruckend festgehalten wie der überzeugte Wahlkärntner aus dem Rheinland.

    Unter dem Begriff Nötscher Kreis fand der Malerzirkel aus dem kleinen Ort am Fuß des Dobratsch internationale Anerkennung: Sebastian Isepp und Franz Wiegele aus Nötsch und der aus Mähren stammende Anton Kolig wurden neben Egon Schiele und Oskar Kokoschka zu den Begründern der modernen Malerei in Österreich.

    Der jüngere Anton Mahringer aus Stuttgart stieß als Schüler Koligs später dazu und wurde zu einem der wichtigsten Interpreten der Kärntner Landschaft. Bis auf Isepp, der nach England auswanderte, ließen sie sich in der lichtvollen und südlichen Atmosphäre von Nötsch nieder, wo heute im Wiegelehaus ein Museum ihr Andenken mit wechselnden Ausstellungen bewahrt.
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