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    Robert-Musil-Literaturmuseum

    Dokumentationen, Fotografien, Manuskripte und Bibliothek mit Werken der Schriftsteller Robert Musil, Ingeborg Bachmann und Christine Lavant.

    Das Museum befindet sich im Geburtshaus des österreichischen Dichters von Weltrang und Klassikers der Moderne, Robert Musil (1880– 1942).

    Das Literaturmuseum zeigt ständige Ausstellungen zu Robert Musil, Ingeborg Bachmann und Christine Lavant (Dokumentationen, Fotografien, Manuskripte, Bibliothek mit Werken).

    Robert Musil (1880 - 1942)
    In der Ausstellung mit dem Titel "Ins Ungewisse hinsteuern" wird versucht, die Stationen von Musils Lebensreise mit Originalobjekten, Dokumenten, Fotos und natürlich mit Erstausgaben seiner Bücher - von den Verwirrungen des Zöglings Törleß bis zum Mann ohne Eigenschaften - nachzuzeichnen.
    Nachdem Robert Musil nicht einmal ein Jahr lang in dem Haus in der Klagenfurter Bahnhofstraße gelebt hat, wurde bewußt darauf verzichtet, sozusagen historische Situationen zu "arrangieren", die mit dem MUSIL-HAUS nicht in Zusammenhang stehen. Die wertvollen Objekte aus dem persönlichen Nachlass wurden in einen abstrakten Kontext gestellt.

    Ingeborg Bachmann (1926-1973)
    Ihre Erzählung "Jugend in einer österreichischen Stadt" sei, so Ingeborg Bachmann, keine autobiographische Geschichte, obwohl die Stadt K. Klagenfurt ist. Aber wohl jeder, der mit Bachmanns Biographie und der Topographie Klagenfurts vertraut sei, werde - so Klaus Amann, der Leiter des Robert Musil-Instituts für Literaturforschung - deshalb auch nicht zögern, Bachmanns Erzählung "Jugend in einer österreichischen Stadt" als Bruchstück ihrer Autobiographie zu lesen.
    Tage der deutschsprachigen Literatur - Ingeborg Bachmann-Preis

    Christine Lavant
    1939 bis 1945 Beschäftigung mit religiöser, mystischer und philosophischer Literatur. Die Dichterin ist sehr beeindruckt von der Lyrik Rainer Maria Rilkes.
    1945 Über das befreundete Ehepaar Purtscher aus Klagenfurt gelangen ihre Arbeiten zum Verleger Viktor Kubczak, der ihr rät, das Pseudonym "Lavant" - nach dem Lavanttal - zu verwenden. Kubczak publiziert ab 1948 Werke der Dichterin in seinem Brentano-Verlag in Stuttgart, unter anderem die Erzählung Das Kind sowie den Gedichtband Die unvollendete Liebe.
    1950 Bei einer Lesung anläßlich der St. Veiter Kulturtage kann Christine Lavant auf sich aufmerksam machen. In St. Veit lernt sie auch den Maler Werner Berg (1904-1981) kennen, mit dem sie bis ans Lebensende eine enge persönliche Beziehung verbindet, die zu gegenseitiger künstlerischer Beeinflussung führt.

    Bei der Verleihung des Georg-Trakl-Preises (1954) lernt Christine Lavant den Salzburger Verleger Otto Müller kennen, der ihr Werk dann schwerpunktmäßg betreut. Seit damals verbindet sie auch eine Freundschaft mit Ludwig von Ficker, dem Herausgeber der Literaturzeitschrift "Der Brenner".

    Seit Mitte der fünfziger Jahre verkehrt Christine Lavant auf dem "Tonhof" des Komponisten Gerhard Lampersberg und seine Frau Maja, einem geistigen und kulturellen Zentrum im Kärnten der fünfziger Jahre. Dort trifft die Dichterin unter anderem auch auf den jungen Thomas Bernhard.

    Tipp

    Das "Robert-Musil-Literatur-Museum" befindet sich im Klagenfurter Geburtshaus des österreichischen Dichters von Weltrang und Klassikers der Moderne Robert Musil (1880-1942).

    Das 1867 errichtete Haus befindet sich im Besitz der Landeshauptstadt Klagenfurt. Es wurde von der Stadt Klagenfurt in den Jahren 1996 und 1997 zu einem modernen Zentrum für Literatur ausgebaut, um für das Museum und für das Robert Musil-Institut für Literaturforschung der Universität Klagenfurt neue Räume zu adaptieren.

    Das seit dem Jahr 1994 von der Kulturabteilung der Stadt Klagenfurt geführte Literaturmuseum zeigt nun ständige Ausstellungen zu Robert Musil, Christine Lavant und Ingeborg Bachmann. Das inhaltliche Konzept für die Ausstellungen stammt von Heimo Strempfl, das Ausstellungs-Design wurde von Architekt Franz Freytag (Klagenfurt) entworfen.

    Öffnungszeiten & Preise

    ganzjährig
    freier Eintritt!

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