Kärnten und seine Nachbarländer sind reich an einzigartigen Naturschönheiten. Die meisten sind von Wasser geprägt, wie der größte Gletscher der Ostalpen, die spektakulären Schluchten, Grotten und Wasserfälle oder idyllischen Bergseen. Hier unsere Favoriten.
Im Maltatal kann man am Naturlehrweg „Malteiner Wasserspiele“ eine eindrucksvolle Schlucht- und Wasserfalllandschaft von speziellen Aussichtskanzeln aus erkunden. Besonders idyllisch liegt der „Blaue Tumpf“, ein ausgewaschenes Felsbecken direkt an einer jäh abfallenden Felswand. An der Malta Hochalmstraße parkt man beim Parkplatz „Blauer Tumpf“ und erreicht diesen dann in einem kurzen Fußmarsch.
Einer der Höhepunkte an der Großglockner-Hochalpenstraße ist die Kaiser Franz-Josefs-Höhe, von der man einen sensationellen Blick auf den höchsten Gipfel Österreichs mit seinem Gletscher Pasterze genießen kann. Der Gletscher ist der größte der Ostalpen, erreichbar über die Gletscherbahn, von dort muss man noch eine gute halbe Stunde bis zu ewigen Eis gehen.
Die Soča ist Nahe ihres Ursprungs ein außergewöhnliches Naturerlebnis. Besonders schön sind die smaragdfarbenen Großen Tröge an der Soča-Schlucht, durch die sich das glasklare Wasser seinen Weg bahnt. Im Sommer wird hier gebadet, ein erfrischendes Vergnügen bei 12 Grad Wassertemperatur. An der Regionalstraße vom Vršic gibt es vor Bovec zwei Parkplätze, von denen aus man die Schlucht betrachten kann.
Das Meerauge hat etwas Besonderes, Magisches an sich und verzaubert jeden mit seinem türkisblauen Wasser, das so klar ist, dass man fast bis zum Grund sieht, wären da nicht die uralten Baumstämme, die nicht zu verrotten scheinen. Es liegt im Bodental/Poden auf 1.052 Metern Seehöhe und ist ein Toteisloch, das von einem Gletscher geschaffen wurde. Vom Parkplatz „Meerauge“ ist es über Holzstege in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.
Tosend bricht der Wildensteiner Wasserfall aus einer senkrechten Felswand hervor und fällt dann 54 Meter tief in ein kleines Naturbecken. Er zählt zu den höchsten frei fallenden Wasserfällen in ganz Europa und befindet sich in der Südkärntner Gemeinde Gallizien am Fuße des Hochobir. Bis zur Jausenstation kann man mit dem Motorrad fahren, von hier führt ein teilweise steiler Waldweg in etwa 20 Minuten zur Aussichtsplattform.
Der Mangart (2.677 m) ist wohl einer der markantesten Gipfel in den Julischen Alpen im Dreiländereck Slowenien-Italien-Österreich. Die kurvige Auffahrt durch die Naturtunnel fordert etwas Respekt, dafür wird man am Parkplatz am Fuße des Berges angekommen mit einem sensationellen Panoramablick belohnt. Von der Predilstraße (Tarvis-Bovec) über die mautpflichtige Mangartstraße erreichbar.
In der Nähe von Tarvis, auf einem idyllischen Hochplateau, liegen die Weißenfelser Seen/Laghi di Fusine, in deren tiefblauem, klarem Wasser sich der Mangart spiegelt. Der Obere See ist einmal größer, einmal kleiner, je nach Schneeschmelze und Regen, und unterirdisch mit dem Unteren See verbunden. Erreichbar über Tarvis – Laghi di Fusine, man kann bis zum Parkplatz am Oberen See fahren.
Im Mölltal befindet sich eine der schönsten Naturschluchten Kärntens. Die Raggaschlucht wurde in tausenden Jahren durch den Raggabach geformt, und an manchen Stellen versteht man sein eigenes Wort nicht mehr, so laut ist das Tosen des Wassers. Die wildromantische Schlucht kann man auf kunstvoll angelegten Stegen erwandern, der Rückweg führt durch einen Wald. Von Flattach fährt man zum Parkplatz im Ortsteil Schmelzhütten.
In der Nähe von Kranjska Gora hält sich ein echtes Kleinod versteckt: der Zelenci See. Er liegt in einem Sumpfgebiet, das durch Holzstege erschlossen ist, und funkelt blaugrün aus dem Moor hervor. In diesem Naturreservat haben viele interessante Pflanzen und Tiere ein Zuhause gefunden. Es befindet sich gleich hinter dem Dorf Podkoren auf der Südseite der Hauptverkehrsstraße, die nach Tarvis führt.
Die Naturhöhle wurde 1870 entdeckt und ist heute ein unterirdischer Erlebnispark: 800 Meter lang und an verschiedenen Stationen unterstreichen multimediale Effekte das Naturschauspiel. Hauptdarsteller sind die Tropfsteine, die wie überdimensionale Nadeln und Kegel von der Decke hängen bzw. sich vom Boden zu ihr emporrecken. Diese wachsen noch immer – eine europaweite Rarität! Shuttlebus von Bad Eisenkappel zur Höhle.
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