Mit einer Reihe spektakulär inszenierter Guerilla-Aktionen haben die Kärntner Tourismusregionen Mitte Dezember für Gesprächsstoff in Graz gesorgt. Nächtliche Projektionen am Uhrturm kündigten den „Beginn einer neuen Zeitrechnung“ an, kurz darauf leuchteten ähnliche Botschaften an der Orangerie im Burggarten. Ein eigens eingerichteter Instagram-Kanal (@_thebigshift) und die Unterstützung der Szene-Seite grazwellness ließen das Rätsel innerhalb kürzester Zeit viral werden.
Auflösung am Schauspielhaus
Vergangenen Freitag folgte die Enthüllung: Hinter „TheBigShift“ stehen die Kärntner Tourismusregionen, die auf die neue, unmittelbare Nähe zwischen Graz und Kärnten aufmerksam machen – ermöglicht durch die Koralmbahn. Eine großformatige Projektion am Schauspielhaus Graz machte die Botschaft schließlich öffentlich: „Kärnten – so nah, wie noch nie!“
Reaktionen und Reichweite
„Wir wollten in der steirischen Landeshauptstadt auf kreative Weise zeigen, wie greifbar Kärnten mit der Koralmbahn geworden ist“, sagt Markus Reisner, Leiter des Zentrums für nachhaltige Destinationsentwicklung Kärnten (NDK). Innerhalb einer Woche wurden mehr als 500.000 Profilaufrufe und über 10.000 Klicks auf die Kampagnen-Website verzeichnet.
Kärnten rückt näher
Mit der Auflösung wird klar, worauf „TheBigShift“ abzielt: Die Kärntner Tourismusregionen zeigen nun sichtbar, wie unmittelbar Graz durch die Koralmbahn mit Kärnten verbunden ist. Online wird deutlich, dass zwischen der Stadt und den Seen, Bergen und der Alpen-Adria-Kulinarik nur noch eine kurze Zugfahrt liegt. Für Grazer:innen eröffnet sich damit ein vielfältiger Erlebnisraum, der über die neue Bahnverbindung deutlich schneller erreichbar ist.
Realisiert wurde das Projekt von den Kommunikationsprofis der Klagenfurter Agentur PILUM. Geschäftsführer Johannes Terler zeigt sich zufrieden: „Die Konzeption und Planung hat bereits im Frühjahr begonnen und war bei einer derart geheimen Mission im öffentlichen Raum naturgemäß besonders herausfordernd. Dank unserem großartigen Team und dem Mut des Auftraggebers ist es uns gelungen, eine echte virale Sensation auf die Beine zu stellen.“