Mit der Reihe „Erfolgsgeschichten aus Kärnten“ stellt die Kärnten Werbung Betriebe vor, die sich bewusst mit Qualität, Weiterentwicklung und zeitgemäßem Gastgebersein auseinandersetzen. Die Gespräche zeigen, wie unternehmerische Entscheidungen im Tourismus konkret umgesetzt werden – und was andere Betriebe daraus mitnehmen können.
Der Gasthof Götzfried oberhalb von Millstatt ist ein familiengeführter Beherbergungsbetrieb mit landwirtschaftlichem Hintergrund. Familie Palle zeigt hier, wie schrittweise Weiterentwicklung, klare Positionierung und die Nutzung von Unterstützungsangeboten zur langfristigen Qualitätssicherung beitragen können.
Aus einer früheren Frühstückspension sind über die Jahre fünf moderne Apartments entstanden. Investitionen erfolgten gezielt und in Etappen – etwa in die Neugestaltung der Wohneinheiten und des Eingangsbereichs. Ziel war es, das bestehende Angebot zeitgemäß weiterzuentwickeln, ohne den familiären Charakter des Betriebs zu verlieren.
Veronika Palle beschreibt den Zugang pragmatisch:
„Gastgeben ist für mich etwas sehr Natürliches – man muss Freude daran haben, Menschen willkommen zu heißen. Gleichzeitig muss sich ein Betrieb mit der Zeit weiterentwickeln.“
Ein zentrales Unterscheidungsmerkmal ist die aktive Landwirtschaft: Mutterkuhhaltung, Obstbau und Imkerei werden von der Familie selbst betrieben. Produkte wie Honig oder Obst finden sich im Frühstücksangebot wieder. Für Gäste ist die Herkunft der Lebensmittel transparent und nachvollziehbar – für den Betrieb ein klares Profilmerkmal.
Sohn Stefan Palle, der für die Landwirtschaft verantwortlich ist, sagt dazu:
„Die Tiere, die Bienen und die Wiesen gehören zu unserem Alltag. Und genau das wollen wir unseren Gästen auch zeigen.“
Der Betrieb ist Teil von Q+ Kärnten. Dabei handelt es sich um eine Qualitäts- und Weiterentwicklungsinitiative des Landes Kärnten für Tourismus- und Freizeitbetriebe. Q+ unterstützt Betriebe unter anderem durch:
Ziel ist es, Qualität sichtbar zu machen und Betriebe in ihrer unternehmerischen Entwicklung zu stärken.
Ein konkreter Entwicklungsschritt am Götzfried war die Arbeit an der eigenen Markenstrategie. Gemeinsam mit einer Q+-Expertin wurde das bestehende Erscheinungsbild überprüft und neu ausgerichtet. Ergebnis ist ein klarer, zur Betriebsrealität passender Markenauftritt, der nach innen Orientierung bietet und nach außen verständlich kommuniziert, wofür der Betrieb steht.
Veronika Palle sieht darin einen wichtigen Lernprozess:
„Im Alltag verliert man oft den Blick von außen. Die Arbeit an der Marke hat uns geholfen, klarer zu definieren, wer wir sind und wofür wir stehen.“
Als zusätzliches Standbein wurde eine Almhütte in rund 1.500 Metern Seehöhe renoviert und touristisch nutzbar gemacht. Auch hier lag der Fokus auf der Verbindung von bestehender Bausubstanz und zeitgemäßem Komfort – als ergänzendes Angebot für Gäste, die Natur und Ruhe suchen.
Neben Qualität Kärnten ist der Betrieb auch in weiteren Netzwerken aktiv. Weiterbildung und Austausch werden bewusst genutzt, um neue Impulse zu erhalten und betriebsblindem Denken entgegenzuwirken.
Das Beispiel Götzfried zeigt:
Für Betriebe, die vor ähnlichen Fragestellungen stehen, kann dieser strukturierte Zugang zu Qualität, Marke und Angebot ein entscheidender Erfolgsfaktor sein.
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