Nationalpark Lodge Großglockner: Zwischen Naturverbundenheit, Gastfreundschaft und echter Leidenschaft

Die Nationalpark Lodge Großglockner in Heiligenblut zeigt eindrucksvoll, wie sich Tradition, Naturverbundenheit und moderne Gastgeberkultur verbinden lassen. Der Familienbetrieb blickt auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück und wurde von Barbara und Hannes mit einer klaren Vision weiterentwickelt: einen Ort zu schaffen, an dem Menschen ankommen, durchatmen und sich wieder mit der Natur verbinden können. 

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Besonders wichtig ist den beiden Gastgebern die Authentizität des Hauses. Die Lodge versteht sich nicht nur als Hotelbetrieb, sondern als Kraftplatz mitten im Nationalpark Hohe Tauern. „Wir würden die Nationalparklodge als geerdet, sehr gemütlich und vor allem gastfreundlich beschreiben.“

Ein Haus mit Geschichte und klarer Haltung

Die Ursprünge des Hauses reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück. Seit Generationen ist der Standort ein Ort für Reisende und Begegnungen. Mit der Übernahme und Neuausrichtung 2016/17 entstand bewusst der Name „Nationalpark Lodge Großglockner“ – als klares Bekenntnis zur Natur und zur Region. 

„Dieser Nationalpark, der für eine schützenswerte Naturlandschaft steht, das war uns wichtig, dass das im Namen drin ist.“

Die Verbindung zur Natur prägt auch das touristische Konzept „Into the Wild“, das aus der gemeinsamen Leidenschaft für Berge, Freiheit und das Draußensein entstanden ist. Dabei geht es nicht um Inszenierung, sondern um ein echtes Lebensgefühl. Die Gastgeber führen viele Touren selbst und schaffen bewusst kleine Gruppen, um individuell auf Gäste eingehen zu können.

Mitarbeiterkultur mit Herz und Klarheit

Ein zentrales Thema im Betrieb ist das Miteinander im Team. Die Nationalpark Lodge beschäftigt Mitarbeiter:innen aus elf Nationen und setzt dabei stark auf Kommunikation, Integration und gegenseitigen Respekt. Barbara und Hannes legen großen Wert darauf, dass sich Mitarbeitende nicht nur im Betrieb, sondern auch im Ort wohlfühlen. Dazu gehören Mitarbeiterunterkünfte, Freizeitmöglichkeiten und eigene Benefits wie die entwickelte „Crewcard“.

Die beiden sehen Kommunikation als Grundlage für funktionierende Teamarbeit und Weiterentwicklung. Besonders wichtig ist ihnen ein klarer Onboarding-Prozess und offene Kommunikation – auch bei Konflikten.

„Konflikte gleich ansprechen und sofort reagieren und nicht warten, bis es sich irgendwie von selber löst.“

Auch bei Lehrlingen setzt die Nationalpark Lodge konsequent auf Motivation und Leidenschaft statt auf Quantität. Besonders stolz ist man auf ehemalige Lehrlinge, die mittlerweile internationale Karrierewege eingeschlagen haben.  Entscheidend sei dabei nicht nur Talent, sondern vor allem Eigenmotivation. Jungen Menschen werden bewusst Möglichkeiten gegeben, Erfahrungen in anderen Spitzenbetrieben zu sammeln und sich weiterzuentwickeln.

Zusammenarbeit und Zukunftsperspektiven

Im Hinblick auf die touristische Entwicklung sehen die Gastgeber großes Potenzial in stärkerer Zusammenarbeit innerhalb Kärntens – insbesondere bei Mitarbeiterintegration, Produktentwicklung und internationalem Vertrieb. Vor allem neue Märkte in Osteuropa sehen sie als wichtige Zukunftschance für Kärnten. „Wir brauchen die gemeinsamen Vertriebswege, die gemeinsame Werbung.“

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