Orest

  1. 26. Mär 2020

Amthof Feldkirchen
Amthofgasse 5
9560 Feldkirchen

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von und mit dem babelart Theater nach der Trilogie Orestie von Aischylos

Orest trägt die Last seiner Familiengeschichte mit sich, die durch Mord und Rache geprägt ist.
Um seinen Vater zu rächen, wird auch er zum Mörder: er tötet seine Mutter.
Orest wird nicht verurteilt, bleibt jedoch alleine mit den Geistern aus der Vergangenheit.
Er muss erzählen um sein Leid zu teilen und es so zu mindern.
Orest erzählt, wie es sein Vater tat, als er noch ein Kind war: mit den gleichen Objekten, ja sogar am gleichen Ort, an dem der Mord an seinem Vater geschah – im Badezimmer.

Erzähltheater mit Objekten
Regie, Dramaturgie, Ausstattung und Darsteller: Manfredi Siragusa
Regieassistenz: Andra Taglinger

ab 14 Jahren, Dauer des Stückes: 50 Min.

Auszüge aus der Presse
- Seit Jahren geistert ein Begriff unter Puppenspielern, Veranstaltern und Rezensenten durch den Raum: Objekttheater. Von den einen zum heiligen Fetisch hochstilisiert, von den Traditionalisten nur mit einem Nasenrümpfen quittiert. Und doch, wenn es wirklich Theater ist, kann es auch durch Objekte vermittelt werden. Genau dafür ist Manfredi Siragusa ein schlagendes Beispiel. Was er mit den Requisiten eines Badezimmers aufführt, ist handfestes Theater. Da wird ein Rasierpinsel zum Tyrannen, eine Bartschere zum Intriganten, ein S-Haken zum Galgen und ein Badeschwamm zur Jungfrau. Alles ist möglich und alles ist stimmig. Die griechische Mythologie liefert auch genug aufregendes Material, um mit einer Orestie von Aischylos das Publikum 50 Minuten lang in Spannung zu versetzen. Manfredi Siragusa jedenfalls bringt das zustande, und anhaltender Applaus hat es ihm bestätigt
Franz Walters - ÖPUS Österreichische Puppenspiel Journalette - Welser Figurentheaterfestival 2009

- Unter die Haut gehendes Objekttheater. Siragusa lässt Orest seine Familientragödie dort erzählen, wo der Mord am Vater geschah, im Badezimmer und da die handelnden Personen u.a. Rasierpinsel, Zahnbürste und Rasiermesser sind, hat die Erzählung trotz ihrer Eindringlichkeit durchaus auch komische Aspekte.
Heidi Fast - Künstlerische Leitung von Festival Fantasima 2010 Lienz

www.kultur-forum-amthof – 0676 7192250

fotocredit: Veranstalter

Orest
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