Magische Momente in Kärntens verschneiter Winterlandschaft

Erleben Sie im Rahmen von zehn buchbaren Touren hautnah, wie sich das Rotwild im verschneiten Winterwald auf Futtersuche begibt, genießen Sie herzhaften Gailtaler Speck im Biedermeier-Schloss oder wandern Sie im Mondlicht über Villachs Hausberg, den Dobratsch. 

Hier drei ausgewählte Beispiele:

Im Angesicht des Rotwildes im Biosphärenpark Nockberge

Die Nockberge mit ihren sanften Rundungen, die deshalb auch als „Nocken“ bezeichnet werden, erscheinen im Winter besonders lieblich. In ihrer Sanftheit beherbergen sie große Gebiete unberührter Natur, in denen das Rotwild seine Heimat findet. Im Winter, wenn die Futtersuche für die Rothirsche ob der dicken Schneedecke zusehends zur Herausforderung wird, begeben sich die Tiere in niedrigere Höhenlagen. Besucher können gemeinsam mit Biosphärenpark-Ranger und Jagdaufseher Heinz Mayer durch den Winterwald stapfen und die imposanten Wildtiere beobachten. Ausgestattet mit Ferngläsern, die man in der Nockregion „Binoggl“ nennt, wird verfolgt, wie die Sonne ihre letzten Strahlen auf die Landschaft wirft und die Tiere sich zum Futterplatz begeben. Ein unvergesslicher Augenblick! Inspiriert von der anmutigen Erscheinung der Rothirsche gibt’s in der warmen Almstube noch eine Stärkung mit Kletzenbrot und Glühwein, bevor der Rückweg ins Tal angetreten wird.

„Unplugged“ auf den Villacher Hausberg

Der Dobratsch ist aufgrund seiner Größe der Wächter über Kärntens zweitgrößte Stadt Villach und das untere Gailtal. Zusätzlich eignet er sich zu jeder Jahreszeit perfekt als Aussichtsberg. Die klare Luft und das weiße Kleid, gepaart mit beruhigender Stille, machen die Winternächte auf der Villacher Alpe, wie der Dobratsch noch genannt wird, zum Nährboden für besondere Momente. Auf den Wiesen des Naturparks oberhalb der Aichingerhütte, wo im Sommer das Vieh in aller Ruhe frische Bergkräuter genießt, beginnt eine abendliche Tour mit Naturpark-Ranger Johann Abuja über das Bergmassiv. Warm eingepackt und bestens adjustiert fehlt nur eines: künstliches Licht. Stattdessen führt der Mond höchstpersönlich über das breite Bergmassiv. Schritt für Schritt wird durch die weiße Pracht gestapft. Schon nach kurzer Zeit ist das Knirschen des Schnees eines der wenigen Geräusche, die wahrnehmbar sind. Die Gebirgsketten der Karawanken und der Julischen Alpen, die zum Greifen nah erscheinen, erstrahlen durch das Mondlicht. Am Rückweg wird gemeinsam das Erlebte reflektiert, während die Lichter der Stadt Villach in der Winternacht flimmern. In der Aichingerhütte sorgen kulinarische Schmankerln aus der Region für einen gebührenden Abschluss dieser „Unplugged-Tour“ im Naturpark Dobratsch.

Spe(c)ktakuläre Erlebnisse im Schlosshotel Lerchenhof

Das Gailtal im Südwesten Kärntens gilt als Genussregion par excellence. Neben Käse, Polenta oder Schnaps ist es vor allem der Speck, der die Region zwischen Villach und Kötschach-Mauthen weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht hat. In Möschach bei Hermagor hat der Gailtaler Speck im Schloss Lerchenhof ein Refugium gefunden. Doch bevor Haus- und Schlossherr Hans Steinwender in seine kulinarische Schatzkammer führt, gilt es, sich die Genüsse zu verdienen. Gemeinsam mit Natur Aktiv Guide Hanni Gratzer geht’s auf eine Genusstour der besonderen Art. Im Reiferaum des Schlosses aus dem Biedermeier führt der Speckmeister in die Produktion der edlen Erzeugnisse ein und gibt Erzählungen über die Geschichte des pittoresken Anwesens preis. Voll erfüllt mit Wissen über den Gailtaler Speck läuft einem bereits beim Anblick der mindestens zwölf Monate gereiften Spezialität das Wasser im Mund zusammen. Mürb zergeht die Köstlichkeit, die fest in der Konsistenz und zart im Biss ist, auf der Zunge. Ein Geschmackserlebnis, das lange in Erinnerung bleibt und Lust macht, noch weitere Produkte der Lebensmittelhandwerker aus der weltweit ersten Slowfood Travel Region zu entdecken.

Ursprüngliche Landschaften, intensive Erlebnisse – Ausgewählte „Magische Momente“ zum Nachlesen: www.berglust.at  

Anregungen und Lieblingstouren verraten die Guides auf: www.guides.kaernten.at 

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