Skifahren auf verschneiten Nocken
Drei Skigebiete für jeden Wintersporttyp
Der Reiz liegt in ihrer Sanftheit: Die rundgeformten Nockberge. Viel Schnee, viel Sonne, viele Talfahrten. Denn mitten in einer Landschaft, die wie für Freizeit-Skifahrer geformt ist, liegen drei Skigebiete, die sich in Angebot und Beschaffenheit bestens ergänzen.
Das Freestyle-Paradies Turracher Höhe, der Geheimtipp Heidi-Alm Skipark Falkert und das Almgebiet Hochrindl. Wer hier Winterurlaub macht, bleibt an einem Ort und wechselt trotzdem, nach Lust und Laune, zwischen den Skigebieten.
Die Turracher Höhe: Fun-Mountain am Bergsee
Auf rund 2000 Metern Seehöhe gilt die Turracher Höhe als eine der schneesichersten Skiregionen Österreichs.
- 43 Pistenkilometer und 16 Liftanlagen sorgen für kurze Wartezeiten, dazu kommen 16 Kilometer Langlaufloipen. Der größte Teil der Pisten ist von leichtem bis mittelschwerem Charakter – doch auch mehrere anspruchsvolle Pisten bietet das Skigebiet.
- Besonders bei Familien mit älteren Kindern und bei Freestylern ist die Turracher Höhe beliebt: Der 1,5 Kilometer lange Snowpark mit drei Lines und einer eigenen Family-Line zählt zu den umfangreichsten Fun-Mountain-Angeboten Österreichs, ergänzt durch XXL-Funslope, Funcross und Kidsslope.
- Wer auch nach Sonnenuntergang weiterfahren möchte, nutzt das Nachtskilauf-Angebot.
- Der Pistenbutler sorgt entlang der Pisten für kleine Erfrischungen und direkt am Turracher See laden Hütten und Restaurants zur Einkehr.
Heidi-Alm Skipark Falkert: der Familien-Geheimtipp
Der Skipark Falkert liegt auf 1.700 bis 2.300 Metern Seehöhe, mitten im Herzen der Kärntner Nockberge und gilt als Geheimtipp für den Familienskilauf.
- Auf 12 Pistenkilometern sorgen zwei Schlepplifte, ein Zauberteppich und ein Seillift für ein überschaubares, entspanntes Skierlebnis – ideal für Einsteiger:innen und Kinder. Schwarze Abfahrten gibt es bewusst keine, was den Falkert besonders anfänger- und familienfreundlich macht.
- Maskottchen Heidi und Peter begleiten die Kleinsten, während Skischule und Skiverleih vor Ort die Ausrüstung und die ersten Schwungübungen übernehmen.
- Wer lieber abseits der Piste unterwegs ist, findet am Falkert einen eigenen Skitouren-Lehrpfad für Tourengeher:innen und Freerider:innen.
- Dazu kommen 8 Kilometer Langlaufloipe und eine Rodelbahn für den Nachmittag nach dem Skifahren.
Hochrindl: Almgebiet mit FIS-Strecke
Die Hochrindl bei Sirnitz hingegen lockt mit besonders vielen anspruchsvollen Pisten im kleinen Almskigebiet - abseits der Massen.
- Ein Fünftel der 20 Pistenkilometer ist als anspruchsvoll (schwarz) gekennzeichnet. Darunter sogar eine Piste, auf welcher schon internationale Rennen stattgefunden haben (FIS-Rennstrecke).
- Natürlich macht ein Skitag auf der Hochrindl aber auch dem Rest der Familie Spaß: Insgesamt 6 Liftanlagen und einen speziellen Lift für Kinder bietet das Gebiet – hier kommen also alle auf ihre Kosten.
- Wer statt Ski lieber Loipe will, hat 23 Kilometer Langlaufstrecke zur Auswahl und eine Rodelbahn sorgt für Abwechslung.
- Skischule und Skiverleih sind ebenfalls vor Ort.
- Ein Highlight sind die Pferdeschlittenfahrten durch das verschneite Almgebiet.
Basislager aufschlagen – aber wo?
In den Nockbergen:
Wer die kürzesten Wege möchte, wohnt direkt in den Nockbergen: Viele Unterkünfte liegen nahe der Skigebiete, unmittelbar an der Piste, der erste Lift ist oft nur wenige Gehminuten entfernt. Auch ein Tagesausflug in die Nachbargebiete ist schnell umgesetzt: Von einem zum anderen Skigebiet sind es weniger als 20 Straßenkilometer – die Nachbarskigebiete sind damit in etwa einer halben Autostunde, privat oder öffentlich, erreichbar.
Millstätter See:
Wer sein Basislager an den Millstätter See oder nach Bad Kleinkirchheim legt, erreicht alle drei Nockberge-Skigebiete in überschaubarer Fahrzeit: Mit dem Auto sind alle Distanzen in unter 30 Minuten zu bewältigen und der öffentliche Verkehr ist auch mit Skibussen flächendeckend ausgebaut. Ebenfalls vor der Ferienhaustüre liegt dann außerdem das Skigebiet Bad Kleinkirchheim.
Von A nach B ohne Stress und Parkplatzsuche
Bergstraßen, Anreisestau, Parkplatzsuche: Zwischen den Skigebieten zu wechseln bedeutet Stress – vor allem ohne Ortskenntnisse. Gäste schätzen daher das Nahverkehrsnetz.
Die Busse verbinden Bad Kleinkirchheim, Turracher Höhe, Falkert und Hochrindl sowie den Sportberg Goldeck direkt mit den Talstationen. Ergänzt wird das Angebot durch das Nockmobil, ein Anrufsammeltaxi mit mehr als 650 Haltepunkten, das auch zwischen Unterkunft und Talstation vermittelt. An den Talstationen stehen zudem Skidepots bereit, in denen Ski, Skischuhe und Stöcke sicher und trocken zwischengelagert werden können – praktisch für alle, die ihre Ausrüstung nicht jeden Tag ins Quartier mitnehmen wollen.
Gut zu wissen für deinen Winterurlaub in den Nockbergen
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Anreise und Distanzen:
Die Anreise gelingt sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie mit dem Privatauto. Eine öffentliche Anreise planst du am besten mit der ÖÖB.
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Saisonzeiten:
Saisonstart und Ende hängen von den jeweiligen Wetter- und Schneebedingungen ab - dank der Höhenlage der Skigebiete kannst du aber mit einer besonders langen Saison rechnen!
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Ausrüstungsverleih:
In allen Wintersportorten gibt es Ski- und Sportverleihe.