5 Tage, 5 Winterabenteuer: Dein Aktivurlaub im Nationalpark Hohe Tauern

Zwischen den mächtigen Dreitausendern der Ostalpen zeigt sich der Kärntner Winter von seiner ursprünglichsten Seite. Die Nationalpark-Region Hohe Tauern bietet viel Raum, um hochalpine Natur aktiv zu entdecken. Wer Natur, sportliche Herausforderung und ruhige Wintermomente sucht, findet hier fünf ganz unterschiedliche Möglichkeiten für aktive Tage im Schnee.

Tag 1: Mit dem Nationalpark Ranger auf Spurensuche| Heiligenblut

Wer die winterliche Tierwelt im Schutzgebiet entdecken will, kann hochalpine Wildtiere wie Steinböcke, Gämsen oder Steinadler in freier Wildbahn beobachten. Gemeinsam mit einem Nationalpark Ranger erfährst du, mit welchen Überlebensstrategien diese Tiere in Schnee und Eis überwintern, und lernst, Tierspuren im Gelände richtig zu lesen.

In den Tälern rund um Heiligenblut – etwa im schneereichen Fleißtal – beobachtest du das Wild aus respektvoller Distanz und ohne Störung der Ruhezonen durch das hochwertige Spektiv des Rangers.

  • Ausrüstung:

    Feste Winterschuhe, warme Schichten und Handschuhe; optische Leihgeräte (Spektiv/Fernglas) stellt der Ranger.

  • Termine & Buchung:

    Geführte Winterwanderungen finden während der gesamten Saison wöchentlich an festen Terminen statt.

Tag 2: Freeride-Abenteuer mit Großglockner-Blick | Heiligenblut

Wer unverspurte Steilhänge, echte Weite und die gewaltige Kulisse der Glocknergruppe sucht, findet beim Freeriden in Heiligenblut hochalpine Herausforderungen abseits jeder Komfortzone. Staatlich geprüfte Berg- und Skiführer leiten dich durch freie Hänge und wählen die Routen passend zur aktuellen Schnee- und Lawinensituation.

Voraussetzung für die Teilnahme sind sicheres Fahrkönnen im Tiefschnee und eine vollständige Notfallausrüstung: Lawinen-Verschütteten-Suchgerät (LVS), Sonde und Schaufel. An der Mittelstation Rossbach steht zudem ein permanenter Freeride-Checkpoint für den automatischen Funktionscheck vor der Abfahrt bereit.

  • Ausrüstungsverleih vor Ort:

    Komplette Lawinen-Sicherheitssets (LVS, Schaufel, Sonde, Lawinenairbag) sowie Freeride-Ski können direkt bei den Sportfachgeschäften an der Talstation in Heiligenblut ausgeliehen werden.

  • Guiding & Touren:

    Buchungen für Einzeltouren oder Gruppen erfolgen über das Bergführerbüro.

Tag 3: Pistengenuss in luftiger Höhe | Mölltaler Gletscher

Nach einem fordernden Tag im Gelände bietet der Mölltaler Gletscher – Kärntens einziges Gletscherskigebiet – weitläufigen Pistengenuss auf bis zu 3.122 Metern Seehöhe.

Durch die hochalpine Lage oberhalb der Waldgrenze herrschen hier verlässliche Schneeverhältnisse für eine überdurchschnittlich lange Skisaison, die in der Regel von Oktober bis in den Mai hinein reicht. Breite Hänge mit weitem Rundumblick auf die umliegenden Dreitausender laden zu ausgedehnten Carvingschwüngen ein und bilden das sportliche Kontrastprogramm zum freien Gelände.

Schneebericht & Betriebszeiten: Aktuelle Informationen zu geöffneten Liftanlagen und Pistenbedingungen werden täglich online aktualisiert.

Tag 4: Ein Berg, viele Wintererlebnisse | Emberger Alm (Drautal)

Auf der Emberger Alm, gelegen auf einem sonnigen Hochplateau auf 1.650 bis 2.150 Metern Seehöhe über dem Drautal, lässt sich ein Wintertag flexibel gestalten – besonders dann, wenn in einer Familie oder Reisegruppe unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen.

Während Skifahrer ihre Schwünge über die überschaubaren Naturschneepisten ziehen, nutzen Langläufer die schneesichere Höhenloipe mit weitem Panorama. Wer die Natur lieber zu Fuß genießt, folgt den präparierten Winterwanderwegen über das Plateau. Das Besondere an diesem Areal: Niemand verliert sich. Zur Mittagszeit treffen sich alle auf den Sonnenterrassen oder in den gemütlichen Stuben der Almgasthöfe wieder, um bei Kärntner Kaspressknödeln den Tag gemeinsam Revue passieren zu lassen.

Infrastruktur vor Ort: Skilifte, Höhenloipe und markierte Winterwanderwege starten direkt am Almparkplatz.

Tag 5: Rodelspaß und Wintergenuss | Bergsteigerdorf Mallnitz

Mallnitz ist ein ruhiges Bergsteigerdorf, eingebettet in die Täler der Hohen Tauern. Von der Jamnigalm führt eine rund 3,5 Kilometer lange Naturrodelbahn ins Tal, die durch ihre Trassenführung zu den beliebtesten Rodelstrecken des Landes zählt und im oberen Abschnitt beleuchtet wird.

Der Aufstieg zur Alm kann sportlich zu Fuß bewältigt werden – bequemer ist der lokale Rodel-Shuttle, der Gäste ab Mallnitz beziehungsweise ab dem Parkplatz im Seebachtal direkt zum Ausgangspunkt bringt. Nach der Talfahrt laden die Gasthöfe im Ort zur gemütlichen Einkehr ein.

  • Rodel-Shuttle & Zeiten:

    Fährt während der Wintersaison mehrmals täglich (teils fahrplanmäßig, teils auf telefonische Voranmeldung über lokale Taxiunternehmen).

  • Rodelverleih:

    Schlitten können direkt bei den Skiverleihen im Ortszentrum von Mallnitz sowie direkt an der Strecke gemietet werden.

Unterkünfte für deinen Skiurlaub im Nationalpark Hohe Tauern

Fünf Tage für eine Winter-Auszeit

Zwischen hohen Dreitausendern und stillen Tälern zeigt die Region, wie unterschiedlich ein aktiver Winterurlaub aussehen kann: Wildtiere beobachten, im freien Gelände Ski fahren, auf dem Gletscher carven, durch die Winterlandschaft wandern oder mit dem Schlitten ins Tal fahren.
Die fünf Tage sind dabei als Inspiration gedacht und lassen sich je nach Wetter, Schneelage und persönlichen Interessen miteinander kombinieren.

Noch mehr Gründe, die Hohen Tauern zu entdecken:

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