Was gehört in den Trekkingrucksack?

Nützliche Tipps rund ums Thema „Wie packe ich meinen Rucksack richtig“. Wie eine gute Pack-Auswahl zu mehr Spaß beim Wandern beiträgt. Hier mehr erfahren!

Wandern – jeder der schon einmal in den Genuss des Wanderns gekommen ist, möchte diesen nicht mehr missen. In der wunderschönen Natur entdeckt man immer wieder Neues, kann seinen Kopf gut frei bekommen und somit wieder Kraft für den Alltag sammeln. Damit dies auch wirklich der Fall ist, sollte eine Tour gut geplant sein. Und dies beginnt bei einem ordentlich gepackten Rucksack. Fällt einem während der Wanderung auf, dass man einen essentiellen Gegenstand vergessen hat, kann dies nicht nur unangenehm, sondern sogar gefährlich werden.  

Damit Sie keine bösen Überraschungen erleben, haben wir Ihnen eine Checkliste zusammengestellt und erklären Ihnen auch, wieso eine gute Pack-Auswahl beim Trekkingrucksack durchaus wichtig ist – somit sollte einem unvergesslichen Wandertag- oder Urlaub nichts mehr im Wege stehen.

Wie finde ich den richtigen Wanderrucksack?

Rast auf der Gerlitzen Alpe

Bevor Sie sich Gedanken über den Inhalt Ihres Trekkingrucksackes machen, sollten Sie sich genau überlegen für welches Modell Sie sich entscheiden. Hier gilt:

Suchen Sie sich nicht das billigste, x-beliebige Modell beim Discounter heraus, sondern achten Sie auf gute Qualität.

In vielen Outdoor-Geschäften können Sie sich fachmännisch beraten lassen – so gilt es zum Beispiel darauf zu achten, dass der Rucksack wirklich gut am Rücken anliegt und zur Anatomie des Trägers passt. Apropos Anatomie: in den letzten Jahren gibt es immer häufiger Modelle eigens für Frauen, die auch für zarte Schultern bestens geeignet sind. Außerdem sollte jeder Rucksack einen Regenschutz haben, damit Proviant, Kleidung & Co. nicht nass werden.

Ein richtig gepackter Rucksack kann Ihren Trip um einiges erleichtern und schöner machen – denn es wäre doch wirklich schade, wenn Sie Ihre Tour nicht wirklich genießen können.

Sie haben den richtigen Wanderrucksack gefunden? Dann sind Sie Ihrem Abenteuer einen ganzen Schritt näher gekommen! Nun können Sie sich endlich Gedanken um den Inhalt des Gepäckes machen. Damit Sie auch ja nichts vergessen, helfen wir Ihnen und spielen eine Runde „Ich packe meinen Koffer...“ – los geht’s!

Packliste Wanderung

Wanderung in den Nockbergen

Auch wenn Sie nur eine Tages – oder Wochenendwanderung machen möchten – unterschätzen Sie nicht, was benötigt wird um auch hier für alle Situationen perfekt gewappnet zu sein. Hier eine Aufzählung der Must-Packs:

1.    Wind/Regenjacke- und Hose – nehmen Sie sich unbedingt wetterfeste Kleidung mit und unterschätzen Sie nicht die Höhen – und somit Temperaturunterschiede auf Ihrer Route. Besser zu warm und etwas ablegen, als eine Lungenentzündung als Souvenir der Reise.  

2.    Taschenmesser – ob als Nutzungstool für die Jause oder für kleinere handwerkliche Eingriffe.

3.    Taschentücher – ob laufende Nase, dreckige Hände oder als Serviette zum Snack. Taschentücher gehören definitiv eingepackt!

4.    Proviant – dieser sollte nahrhaft sein, aber nicht zu viel Gewicht haben. Im Getränkebereich sollte man pro Person mindestens einen Liter Wasser einpacken und diesen mit Saftschorlen oder leicht gesüßten Tees ergänzen. Essenstechnisch sollten Sie auf Kohlenhydrate setzen, da diese schnelle Energielieferanten sind. Perfekt als Snack eignen sich Bananen, Müsliriegel, Vollkornprodukte und Nüsse. Als Hauptmahlzeit sollten Sie Nudel- oder Kartoffelsalate wählen. Von Schokoladenkeksen, mit Speck belegten Broten & Co. lieber die Finger lassen, da diese viel Energie brauchen um verdaut zu werden.

5.    Wanderschuhe die über den Knöchel gehen – damit Sie richtig guten Halt haben und nicht umknicken.

6.    Karte – in Zeiten von Smartphones wird diese gern mal daheim gelassen. Doch was ist, wenn Sie plötzlich kein Netz haben oder Ihr Akku leer ist? Gehen Sie auf Nummer sicher, zeichnen Sie Ihre geplante Route ein und nehmen Sie eine klassische Wanderkarte mit.

7.    Kompass – aus ähnlichen Gründen wie bei der Wanderkarte, ist es sinnvoll auch einen Kompass mit ins Gepäck zu stecken.

8.    Handy – laden Sie Ihr Handy auf und schalten sie es, wenn es ein Smartphone ist auf Energie/Flugmodus damit Sie keine Batterie verschwenden. Behalten Sie das Telefon für Notfälle in der Tasche.

9.    Powerbank für das Handy, falls der Akku versagt.

10.    Schnur & Duct Tape (um Dinge die kaputt gehen, vorübergehend zu reparieren)

11.    Erste Hilfe Kit – eine Verletzung kann schneller passieren als man denkt. Rüsten Sie sich richtig aus und erleben Sie somit keine bösen Überraschungen.

12.    Geld/Pass – auch bei einer Wanderung nicht wegzudenken!

13.    Feuerzeug – ob für ein gemütliches Lagerfeuer oder für den Gaskocher – ein Feuerzeug sollte Ihnen nicht fehlen.

14.    Insektenschutz – um lästige Insektenstiche zu vermeiden.

15.    Taschenlampe – damit Sie auch im Dunklen den richtigen Weg finden.

16.    Schlafsack – wählen Sie einen warmen Schlafsack aus, der atmungsaktiv ist. Hier gibt es auch 2-in-1 Modelle wo eine Isomatte bereits in den Schlafsack mit eingebaut ist – sehr praktisch!

Wandern in der Nationalpark Region Hohe Tauern

17.    Zelt – ein Zelt sollte wasserdicht sein und nicht zu schwer. Ideal für Kurztrips sind Wurfzelte, die innerhalb von wenigen Sekunden aufgebaut sind und nicht viel Platz wegnehmen.

18.    Gaskocher – der große Hunger wird früher oder später auch Sie aufsuchen. Kochen Sie sich eine leckere Mahlzeit auf Ihrem kompakten Gaskocher und genießen Sie dabei die traumhafte Aussicht in die Natur.

19.    Insektenschutz – gerade in der Nähe von See & Wald tummeln sich fiese Insekten die Ihre Wanderung im Handumdrehen zu einem lästigen Ereignis werden lassen können. Schützen Sie sich mit einem guten Insektenspray gegen Bisse & Co.  

20.    Mistbeutel – damit die Natur, Natur bleiben kann.

21.    Blasenpflaster – es kann schnell passieren, dass Sie Blasen an den Füssen bekommen. Um dies zu vermeiden sollten Sie Ihre Wanderschuhe vor Ihrer Reise schon ordentlich einlaufen.

Ein Geheimtipp vieler Wanderer ist auch, die Wandersocken nicht jeden Tag zu wechseln, sondern 2-3 Tage zu tragen. Da Ihre Füße viel schwitzen, scheuern neue Socken immer wieder andere Stellen der Füße auf. Um dies eben zu vermeiden, lieber die Socken mehrmals verwenden – und wenn doch etwas passiert – Blasenpflaster nicht vergessen!

22.    Trinkflasche – damit Sie immer hydriert bleiben. Pro Kopf sollte man übrigens mindestens 1 Liter Wasser pro Etappe einrechnen.

23.    Sonnenschutz – Ob Brille, Cap oder Sonnencreme. Schützen Sie sich vor allem im Sommer vor der Hitze da diese Ihnen schnell zu schaffen machen könnte.

24.    Handschuhe & Mütze – auch wenn die Temperaturen daheim noch warm waren, kann es in den Bergen schnell kühl werden. Nehmen Sie auf jeden Fall Handschuhe & Mütze mit um sich vor der überraschenden Kälte und dem Wind zu schützen.

25.    Stirnlampe – wenn es dunkel wird, werden Sie sich freuen, wenn eine Stirnlampe ihn den Weg ausleuchtet.

Das Wetter heute, 20. Oktober 2017

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