Eierfärben mit Naturfarben

Ohne gef√§rbte Eier gibt‚Äôs kein Ostern in K√§rnten. Sie sind die frischen Tupfer am festlich geschm√ľckten Ostertisch - und damit farblich stimmiger Begleiter des Fr√ľhlings, der mit seinen sanften Sonnenstrahlen schon die ersten Blumen aus der Erde lockt.

Die Kärntner Osterjause

Und was w√ľrde zu einer originalen K√§rntner Osterjause besser passen als mit Naturprodukten gef√§rbte Bio-Ostereier? Mit Farben, die zum Beispiel gewonnen werden aus Roten Rohnen (Rote Beete), Spinat, Zwiebelschalen oder Kaffee. Zwar werden die Farbt√∂ne zarter und sanfter als mit Fertigfarbpulver, daf√ľr sind sie aber rundum bio und so gesehen Natur pur.

Ehrliche Farben, große Freude

Eierfaerben mit Naturfarben

Wie bei allem, was sich auf die Natur verl√§sst, gilt auch hier: Geduld haben. ‚ÄěLei los‚Äôn‚Äú sagen die K√§rntner dazu, wenn man ganz unaufgeregt auch einmal auf etwas warten kann. Eierf√§rben mit Naturprodukten dauert sicher l√§nger und braucht mehr Erfahrung als mit vorgefertigtem Farbpulver. Aber das Ergebnis ist ehrlicher. Und die Freude, wenn‚Äôs gelingt, umso gr√∂√üer.

Beim Bauernmarkt gibt es alles, was man f√ľrs Eierf√§rben mit Naturfarben braucht. Eier, wenn m√∂glich wei√üe, weil sie die Farben besser annehmen. Rote Rohnen oder Rotkohl f√ľr rosafarbene und r√∂tliche Eier; Schalen der gelben Zwiebel oder Kamillenbl√ľten f√ľr einen gelblichen Farbton; Spinat oder Brennessel f√ľrs zarte Fr√ľhlingsgr√ľn; Holunder- oder Heidelbeeren (auch als Saft) f√ľr Blaut√∂ne. Mit Kaffee kann man Eier braun f√§rben.

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Eierfaerben mit Naturfarben

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Eierfaerben mit Naturfarben

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Eierfaerben mit Naturfarben

Eine Nacht im Farbbad

Und so geht‚Äôs: Die Eier zuvor mit Essigwasser reinigen, dann h√§lt die Farbe besser. Hartkochen und beiseite stellen. Dann einen Farbsud ansetzen: Trockene Rohprodukte wie etwa die Zwiebelschalen zuvor ein paar Stunden einweichen. Dann die Rohprodukte klein schneiden oder hacken, jeweils eine gro√üz√ľgige Menge eines Produkts in einen eigenen Topf geben, knapp mit Wasser bedecken. Das Ganze wird dann gewissenhaft ausgekocht, gerne bis zu einer Stunde. So l√§sst sich die Farbe herauslocken. Danach den Sud abseihen, f√ľr mehr Farbintensit√§t eventuell noch mit Pottasche (gibt‚Äôs im Backwarengesch√§ft) versetzen. Dann wird das Ei in dem Sud versenkt und am besten √ľber Nacht darin schlafen gelegt. Am n√§chsten Morgen sollte es zart gef√§rbt wieder auftauchen. Nicht knallig-bunt, aber in dezenten Pastellt√∂nen erfreuen die naturgef√§rbten Ostereier das Auge.

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Eierfaerben mit roten Rohnen

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Eierfaerben mit roten Rohnen

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Eierfaerben mit roten Rohnen

In K√§rnten ist es Brauch, gef√§rbte Eier mit einer Speckschwarte einzureiben, damit sie sch√∂n gl√§nzen. So putzen sie die Osterjause geb√ľhrend auf. Bis sie dann halt selbst ‚Äěverputzt‚Äú werden.

Ostereier

Ostereier gefärbt mit Naturfarben

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