Wandern in der Nationalparkregion Hohe Tauern bei Flattach
Wenn die heiße Sommerluft flimmert, wird es Zeit für Abkühlung – sei es im Herzen der Kärntner Berge, in kühlen Klammen, hoch oben auf den Gipfeln oder sanft umspielt im Tal. Entdecke Kärntens kühlste Orte.
Schattige Uferplätze, spiegelnde Bergseen, wilde Schluchten und geheimnisvolle Höhlen: Kärntens geschützte Naturjuwele und abwechslungsreiche Rad- und Wanderwege führen dich zu ganz besonderen Orten. An heißen Sommertagen findest du hier wohltuende Abkühlung und neue Energie.
Abseits vom Trubel erwarten dich diese naturnahen Cool Down Places mit erfrischenden Möglichkeiten zum Entspannen, Kneippen, Baden oder Planschen. Ganz im Sinne des „Coolcation“-Trends erlebst du natürliche Abkühlung – und tauchst ein in klares Wasser, kühle Wälder und belebende Höhenluft. Dies kühlen Urlaubsorte im Sommer musst du kennen …
„Coolcation“ beschreibt einen modernen Urlaubstrend. Das Wort setzt sich aus „cool“ (kühl) und „vacation“ (Urlaub) zusammen. Der Trend steht für die bewusste Suche nach Reisezielen mit angenehmen, milden Temperaturen – einem kühlen Sommerurlaub.
Im oberen Mölltal findest du naturnahe Rückzugsorte mit wohltuendem Schatten, rauschendem Wasser und angenehmer Ruhe – ideal, wenn die Hitze drückt.
Drei besondere Stopps:
Liegt direkt am Wangenitzenbach mit Zugang zum Wasser – ideal zum Kneippen und für eine Auszeit am Glocknerradweg
Gemütliche Sitzplätze am Ufer der Möll, mit Beerensträuchern zum Naschen und kühlem Flusswasser für müde Beine
Pausenplatz mit Schattenbaum und idyllischem Teich am Ufer der Möll, direkt am Glocknerradweg gelegen
Wandern in der Nationalparkregion Hohe Tauern bei Flattach
Sie sind wahre Geheimtipps: Versteckt zwischen mächtigen Gipfeln und saftigen Almwiesen liegen Kärntens Bergseen oft gut verborgen. Gespeist vom ewigen Eis der Gletscher, spenden sie bei hitzigen Temperaturen im Tal wohltuende Erfrischung. Entlang der Weitwanderwege – wie dem Alpe-Adria-Trail oder dem Karnischen Höhenweg – führen die Routen zu diesen kühlen Rückzugsorten. Wer mutig ist, zieht die Wanderschuhe aus und taucht die Zehen ins spiegelnde Wasser.
Drei Bergseen, die du dir nicht entgehen lassen solltest:
Liegt in den Gemeinden Mörtschach und Winklern auf 2.465 Metern Seehöhe, größter Bergsee Kärntens, hat im Sommer frische 13 Grad Wassertemperatur
Zu erreichen: Vom Parkplatz Wangenitztal bei Mörtschach, Gehzeit rund 4–5 Stunden, mittelschwere Bergwanderung für konditionsstarke Wanderer
Im Dösental bei Mallnitz auf 2.270 Metern Seehöhe, zweitgrößter Bergsee, ist nur im Sommer eisfrei, hat eine Höchsttemperatur von knackigen 7 Grad
Zu erreichen: Vom Parkplatz Dösental bei Mallnitz, Gehzeit rund 3 Stunden, anspruchsvolle Bergwanderung – Trittsicherheit und Kondition erforderlich
Befindet sich im Lesachtal an der italienischen Grenze, liegt auf 1.960 Metern Seehöhe, ist eine wunderschöne Etappe am Karnischen Höhenweg, erreicht belebende 13 Grad
Zu erreichen: Von der Hubertuskapelle im Wolayertal, Gehzeit rund 3 Stunden, mittelschwere Bergwanderung
Tipp: Für die Wanderung feste Schuhe, ausreichend Wasser und je nach Wetter warme Kleidung einpacken – auch im Sommer kann es in dieser Höhe schnell kühl werden.
Tosendes Wasser, kühle Gischt, steile Felswände: In Kärntens Klammen, Schluchten und Wasserfällen zeigt sich die Natur wild und ursprünglich. Wer auf den schmalen Stegen und entlang rauschender Bäche unterwegs ist, spürt die Kraft des Wassers besonders intensiv.
Unvergessliche Highlights für deinen Sommerausflug:
Mit 220 Metern Fallhöhe ist er Kärntens höchster Wasserfall – ein beeindruckendes Naturschauspiel und schönes Ziel für einen Familienausflug. Festes Schuhwerk ist für den Weg zum Wasserfall empfehlenswert.
Fact: Direkt am Fallbach verläuft ein spektakulärer Klettersteig für erfahrene Kletterfans.
Mehrere Wasserfälle rauschen hier durch eine wilde Granitschlucht. Der Weg zum ersten Gößfall und zur Aussichtsplattform ist barrierefrei und auch mit Kinderwagen gut machbar – ideal für einen entspannten Familienausflug.
Fact: Von der Aussichtsplattform kommst du dem tosenden Wasser besonders nah.
Gleich drei imposante Wasserfälle rauschen entlang eines familienfreundlichen Naturerlebniswegs, der höchste von ihnen fällt 34 Meter in die Tiefe. Da es unterwegs stellenweise nass und rutschig sein kann, ist festes Schuhwerk wichtig.
Fact: Der Weg führt besonders nah an die Wasserfälle heran – inklusive beeindruckender Ausblicke auf die tosenden Wassermassen.
Rund 130 Meter stürzt der Jungfernsprung in drei Kaskaden in die Tiefe und zählt damit zu den eindrucksvollsten Wasserfällen der Region. Der kurze, aber teils steile Wasser-Wunder-Weg führt zu schönen Aussichtspunkten – stabiles, rutschfestes Schuhwerk ist dabei wichtig.
Fact: Seinen Namen verdankt der Wasserfall einer alten Sage über eine Jungfrau, die sich mit einem Sprung über die Felsen vor ihren Verfolgern rettete.
54 Meter fällt das Wasser hier nahezu frei in die Tiefe – damit zählt der Wildensteiner Wasserfall zu den höchsten freifallenden Wasserfällen Europas. Vom Parkplatz führt ein kurzer, aber steiler Waldweg zur Aussichtsplattform, festes Schuhwerk ist empfehlenswert.
Fact: Von der Plattform lässt sich der mächtige freie Fall besonders eindrucksvoll beobachten.
Ein tiefblaues Wasserbecken zwischen Felsen und Wald macht den Blauen Tumpf zu einem besonderen Zwischenstopp im Maltatal. Direkt am Malta-Fluss gelegen, ist er auch für Familien ein schönes Ziel.
Fact: In der Nähe liegt ein familienfreundlicher Klettersektor mit leichten Routen für Anfänger und Kinder.
Kurz, wild und beeindruckend tief: Auf Holzstegen führt der Weg mitten durch die enge Raggaschlucht, vorbei an steilen Felswänden und rauschendem Wasser. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit sind erforderlich, für Kleinkinder ist die Tour nicht geeignet.
Fact: Ein geologischer Lehrpfad mit zwölf Stationen zeigt, wie Wasser und Gestein die Schlucht über Jahrtausende geformt haben.
Tiefe Schluchten, zerklüftete Felsen und ein wilder Gebirgsbach machen die Tscheppaschlucht zu einem echten Naturabenteuer. Über Stege, Brücken und teils rutschige Wege geht es durch die Schlucht – festes Wanderschuhwerk ist unbedingt empfehlenswert.
Fact: Tschaukofall, Felsentor und Teufelsbrücke sorgen unterwegs für spektakuläre Fotostopps.
Mystisch und überraschend ursprünglich: Ein leichter Wanderweg führt durch die Barbarossaschlucht, die auch auf der 9. Etappe des Alpe-Adria-Trails liegt. Gutes Schuhwerk und passende Outdoor-Kleidung sind für die Tour empfehlenswert. Cooles Extra: Der Sage nach rastete Kaiser Barbarossa hier mit seinen Kriegern – denen nachts sogar der Teufel erschienen sein soll.
Auf rund 4,5 Kilometern führt die Garnitzenklamm vorbei an Wasserfällen, farbenprächtigen Gesteinen und durch schmale, spektakuläre Felspassagen. Die Tour ist anspruchsvoll – festes Wanderschuhwerk, Trittsicherheit und gute Kondition sind ein Muss.
Fact: Unter der „Klammwirt“-Brücke wartet ein idyllischer Badeplatz für eine erfrischende Pause.
Erfrischend, am Puls der Natur und kostenlos: Diese versteckten Oasen garantieren dir Abkühlung und Wasserspaß für die ganze Familie – ob an kleinen Seen, idyllischen Bachufern oder frei zugänglichen Flussstellen.
Breite Kiesbänke, schattige Buchten und kleine Wasserfälle machen den Garnitzenbach und die Gail bei Möderndorf zu beliebten Naturplätzen an heißen Sommertagen. Der Garnitzenbach liegt bei Möderndorf – über den Parkplatz am Eingang der Garnitzenklamm erreichst du ihn nach einem kurzen, ebenen Spaziergang. Entlang der Gail laden flache, leicht zugängliche Uferbereiche zum Abkühlen, Spielen und Entspannen ein – etwa bei der Gailbrücke in Dellach, an der Mündung des Garnitzenbachs in Möderndorf oder entlang des Gailtalradwegs zwischen Möderndorf und Görtschach.
Kärntens kleinere, unbekanntere Seen sind wahre Insidertipps. Sie punkten mit ruhiger Lage, großzügigen Liegewiesen und oft beeindruckenden Panoramen – etwa zu den Gipfeln der Hohen Tauern oder den Karawanken. Auch diese beschaulichen Geheimtipps zählen zu den Badeseen in Kärnten, die als angenehm warm gelten. Im Vergleich zu fließenden Gewässern wie Bächen oder Flüssen spenden sie zwar etwas weniger Abkühlung, bieten aber dennoch erfrischende Badefreuden.Umgeben von Wald und Wiesen, genießt du hier herrlichen Schatten unter Bäumen und Sträuchern – und vor allem viel Raum zum Durchatmen und Entspannen.
Erfrischende Badetipps an Naturseen:
Der Stappitzer See liegt im Nationalpark Hohe Tauern und ist eine bedeutende Raststation für Zugvögel. Ein Naturlehrweg führt durch das Seebachtal bis zum See und macht den Ausflug auch für Familien besonders spannend. Ausgangspunkt ist der Parkplatz der Ankogelbahn in Mallnitz. Von dort erreichst du den Stappitzer See auf einem nahezu ebenen Wanderweg in etwa 15 Minuten.
Baden mit Karawankenblick: Der auch als „Ressnigteich“ bekannte Badesee liegt unweit des Drauradwegs und lädt zu einer erfrischenden Pause am Wasser ein. Parken kannst du direkt bei der Freizeitanlage Reßnig. Der Badesee ist vom Parkplatz aus in wenigen Schritten erreichbar.
Perfekt für eine Badepause mit dem Rad: Naturbelassene Liegewiesen und die direkte Lage am Drauradweg machen den See zu einem beliebten Zwischenstopp an warmen Sommertagen. Parkmöglichkeiten befinden sich in Seenähe, von dort erreichst du den Badeplatz bequem zu Fuß.
Spaziergang rund um den See: Der Saissersee ist von Wiesen und Wäldern umgeben und Teil eines Landschaftsschutzgebiets. Ein ausgeschilderter Rundweg führt rund um den See. Parken kannst du am Parkplatz Eishalle Velden oder am Parkplatz Marietta. Von dort startet der Rundweg zum Saissersee.
Abkühlung am Wasser: Südlich des Wörthersees liegen die Spintikteiche – mehrere kleine Badeteiche inmitten eines Naturschutzgebiets. Parken kannst du in Reifnitz. Von dort führt ein ausgeschilderter Rundweg zu den Spintikteichen.
Viel Platz und freie Aussicht: Der Freibacher Stausee bietet viel Platz zum Baden und Entspannen und ist auch bei FKK-Gästen beliebt. Parken kannst du direkt beim freien Seezugang am Ostufer des Freibacher Stausees. Von dort erreichst du das Wasser in wenigen Schritten.
Ideale Zuflucht vor der Sommerhitze: In Kärntens Höhlen bleibt es angenehm kühl – meist unter 15 Grad. Bei geführten Touren tauchst du ein in die faszinierende Welt unter Tage und erfährst Spannendes über ihre Entstehung und Geschichte.
Diese drei Ausflugsziele bringen dich der geheimnisvollen Unterwelt Kärntens ganz nah:
Die Höhle bei Bad Eisenkappel eröffnet dir faszinierende Einblicke in eine geheimnisvolle Welt unter Tage – mit beeindruckenden Tropfsteinformationen wie Stalagmiten und Stalaktiten.
Diese bunte Schauhöhle ist gut erreichbar und besonders familienfreundlich. Sie beeindruckt nicht nur mit farbenprächtigen Tropfsteinen, sondern auch mit ihrer bewegten Geschichte – schon vor über 20.000 Jahren hielten sich hier Menschen auf, wie gefundene Steinwerkzeuge und Feuerstellen verraten.
In Bad Bleiberg erzählen Terra Mystica und Terra Montana die Geschichte des Kärntner Bergbaus. Mit der Grubenbahn, Multimediastationen und originalen Bergwerksanlagen wird die Arbeitswelt der Bergleute für Groß und Klein erlebbar.
Hunde können nicht wie wir Menschen schwitzen – deshalb macht ihnen Sommerhitze oft besonders zu schaffen. Umso mehr genießen sie jede Gelegenheit zur Abkühlung: Ob ein Sprung ins kühle Nass, ein gemütliches Planschen oder ausgelassenes Herumtollen am Ufer – für viele Fellnasen ist ein Badetag ein echtes Highlight. Von Hundestränden am Wörthersee bis zu versteckten Naturbadeplätzen im Keutschacher Seental: Kärnten bietet zahlreiche Möglichkeiten für eine gemeinsame Abkühlung.
Wer die erfrischende Höhenluft der Berge genießen möchte, ohne stundenlang zu wandern, ist mit Kärntens Sommerbergbahnen bestens bedient. In wenigen Minuten geht es hinauf in luftige Höhen – mit atemberaubenden Ausblicken und angenehm kühlen Temperaturen inklusive. An heißen Tagen wird dabei auch die Kärnten Card zum praktischen Begleiter, denn sie bringt dich bei vielen Bergbahnen direkt mit hinauf in die Höhe.
Diese Sommerbergbahnen zählen zu den höchstgelegenen in Kärnten und bringen dich hinauf in die alpine Frische:
Der Gletscher Express bringt dich in nur 8 Minuten in die hochalpine Welt des Mölltaler Gletschers. Von dort geht es mit der Eisseebahn weiter hinauf – zum einzigen Gletscher unter Kärntens Sommerbergbahnen. Selbst im Hochsommer begegnen dir hier noch Schnee und Eis – und mit dem Panoramarestaurant Eissee ein Platz mit Aussicht für die Rast danach. Parken kannst du kostenlos direkt bei der Talstation in Innerfragant, mit der Kärnten Card fährst du einmal täglich bis zum Bergrestaurant.
Die Bergstation liegt mitten im Nationalpark Hohe Tauern und bietet beeindruckende Ausblicke auf die umliegende Bergwelt – mit der markanten Hochalmspitze stets im Blick. Wer noch weiter möchte, wandert rund 20 bis 30 Minuten zum Hannoverhaus. Parken ist kostenlos direkt bei der Ankogelbahn in Mallnitz, die Auffahrt ist mit der Kärnten Card inkludiert.
Direkt aus dem Ortszentrum von Heiligenblut bringt dich die Seilbahn auf das Schareck – mit freiem Blick auf den Großglockner, Österreichs höchsten Berg. Oben angekommen, lädt das Restaurant an der Bergstation zu einer Rast mit Panorama ein. Parken kannst du direkt bei der Schareckbahn, die Auffahrt ist mit der Kärnten Card inkludiert.
Mit der Kornockbahn geht es direkt hinein in den Biosphärenpark Nockberge. Oben erwarten dich weite Ausblicke auf die Bergwelt im Dreiländereck Kärnten, Steiermark und Salzburg. Nur wenige Gehminuten von der Bergstation entfernt liegt die AlmZeit-Hütte für eine Rast zwischendurch. Große Parkplätze liegen direkt bei der Kornockbahn, die Auffahrt ist mit der Kärnten Card inkludiert.
Mit der Almbahn geht es bequem auf das Aineck. Oben warten ein beeindruckendes Bergpanorama und das nur wenige Gehminuten von der Bergstation entfernte Bergrestaurant Adlerhorst. Für kleine Entdecker gibt es außerdem „Katschis Almspielplatz" mit Kletterelementen, Rutschen und vielen weiteren Spielstationen. Mehrere Parkplätze findest du direkt bei der Almbahn am Katschberg – die Auffahrt ist hier nicht in der Kärnten Card enthalten.
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